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    Houston – ein kurzer Einblick

    Houston (Texas) ist die viertgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Hier leben etwa sechs Millionen Einwohner auf einer Fläche, die größer ist als die Stadtgebiete von Chicago, Detroit und Baltimore zusammen. Die Skyline der Innenstadt wird von Wolkenkratzern dominiert, in denen u. a. die Büros der Öl- und Energiefirmen untergebracht sind. Längst ist das Öl nicht mehr allein Motor der Stadt, auch Biotechnologie und Medizin sind wichtige Wirtschaftszweige. Wirtschaftlich bedeutsam ist auch der Hafen, der zwar 60 Kilometer entfernt am Golf von Mexiko liegt, jedoch durch einen Kanal mit der Stadt verbunden ist.

    Houston, einst eine von den weißen Bewohnern geprägte Südstaatenmetropole, ist heute eine multikulturelle und multiethnische Stadt, auch die Kultur- und Freizeitangebote sind äußerst vielfältig. Im Museumsviertel liegt u. a. das größte Kunstmuseum von Texas, im Theaterviertel finden sich mehrere Theater und Veranstaltungszentren, in Montrose bestimmen alternative Läden und kleine Galerien das Bild. Eine der Hauptattraktionen jedoch befindet sich etwas außerhalb der Stadt: Das NASA Space Center, wo im Besucherzentrum u. a. das Flugkontrollzentrum der Gemini- und Apollo-Missionen zu besichtigen ist.

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    Top 10 Sehenswürdigkeiten in Houston

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    The Museum of Fine Arts Houston

    1001 Bissonnet Street
    77005 Houston
    USA
    Tel: 713 639 7300
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    Öffnungszeiten:
    Di-Mi 10:00 Uhr-17:00 Uhr
    Do 10:00 Uhr-21:00 Uhr
    Fr-Sa 10:00 Uhr-19:00 Uhr
    So 12:15 Uhr-19:00 Uhr

    Zwischen Downtown und Rice University liegt Houstons Museumsviertel, in dem sich auch einige Gebäude des Museums der Schönen Künste befinden. An mehreren Standorten wird die aus 15 Sammlungen bestehende enzyklopädische Ausstellung gezeigt. Zum Hauptcampus an der Bissonnet Street gehört ein Skulpturengarten sowie zwei Gebäude, in denen Teile der Sammlung und Wechselausstellungen gezeigt werden.

    Space Center Houston

    1601 NASA Parkway
    77058 Houston
    USA
    Tel: 281 244 2100
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Mo-Fr 10:00 Uhr-17:00 Uhr
    Sa 10:00 Uhr-17:00 Uhr
    So 10:00 Uhr-18:00 Uhr

    Das Besucherzentrum des Space Centers liegt etwa 40 Kilometer südlich der Innenstadt. Hier kann man u. a. den originalgetreuen Nachbau eines Space-Shuttles besichtigen oder das Flugkontrollzentrum der Gemini- und Apollo-Missionen. Vor allem in den Schulferien und am Wochenende ist es hier sehr voll. Ein Tipp: Frühes Erscheinen oder eine Ticketbuchung zu ermäßigten Preisen über die Internetseite des Space Centers erspart langes Warten in der Hitze.

    Houston Museum of Natural Science

    5555 Hermann Park Drive
    77030 Houston
    USA
    Tel: 713 639 4629
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 09:00 Uhr-17:00 Uhr

    Im Hermann Park nahe der Rice University befinden sich der Zoo von Houston und dieses Naturkundemuseum. Hier geht es u. a. um die Tier- und Pflanzenwelt der Region, zudem gibt es eine der größten paläontologischen Ausstellungen der USA zu sehen. Zum Museum gehören außerdem ein Planetarium und ein IMAX-Kino, in dem Dokumentationen gezeigt werden.

    Menil Collection

    1533 Sul Ross Street
    77006 Houston
    USA
    Tel: 713 525 9400
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    Öffnungszeiten:
    Mi-So 11:00 Uhr-19:00 Uhr

    Die großartige Kunstsammlung von Dominique und John de Menil ist in diesem modernen Bau zu sehen, erbaut nach Plänen von Renzo Piano. Einer der Stiftungszwecke ist es, Kunst einem großen Publikum zugänglich zu machen, deswegen ist der Eintritt kostenlos. Zur Sammlung gehören u. a. afrikanische, pazifische, moderne und vor allen surrealistische Kunst. Zusätzlich werden Wechselausstelllungen gezeigt.

    Discovery Green

    1500 McKinney Street
    77010 Houston
    USA
    Tel: 713 400 7336
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 06:00 Uhr-23:00 Uhr

    Auf knapp fünf Hektar bietet diese öffentliche Parkanlage in der Innenstadt Erholung und Unterhaltung für die ganze Familie. Ein Spielplatz, ein See, Picknick- und Spielwiesen stehen bei freiem Eintritt zur Verfügung. Zusätzlich finden das ganze Jahr über unterschiedlichste Veranstaltungen (Feste, Konzerte) statt.

    Holocaust Museum Houston

    5401 Caroline Street
    77004 Houston
    USA
    Tel: 713 942 8000
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    Öffnungszeiten:
    Mo-Fr 09:00 Uhr-17:00 Uhr
    Sa-So 12:00 Uhr-17:00 Uhr

    Zum Gedenken an die sechs Millionen Opfer des Holocaust wurde 1996 diese Gedenkstätte im Museumsviertel eröffnet. Das Museum versteht sich als stete Warnung vor den Folgen von Hass, Vorurteilen und Teilnahmslosigkeit. Die Dauerausstellung zeigt Originalexponate und Berichte von Zeitzeugen, die später in die Region Houston emigrierten. Zum Museum gehört eine umfangreiche Bibliothek mit Print- und Videoarchiv.

    The Heritage Society at Sam Houston Park

    1100 Bagby Street
    77002 Houston
    USA
    Tel: 713 655 1912
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Di-Sa 10:00 Uhr-16:00 Uhr

    Der Sam Houston Park liegt vor der atemberaubenden Skyline von Downtown. Inmitten der 20 Hektar großen Grünanlage unterhält die Heritage Society einige historischen Gebäude, u. a. das Kellum-Noble House von 1847 am Originalstandort sowie neun weitere Gebäude, die hierher verbracht wurden, um sie vor dem Abriss zu bewahren. Die restaurierten Häuser, der Nachbau eines Ladens aus dem 19. Jahrhundert sowie ein Ford Modell T von 1911 sind zu besichtigen.

    Glenwood Cemetery

    2525 Washington Avenue
    77007 Houston
    USA
    Tel: 713 864 7886
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 07:00 Uhr-17:00 Uhr

    Am Nordufer des Buffalo Bayou befindet sich dieser beeindruckende Parkfriedhof, der 1872 nach Art eines englischen Landschaftsgartens angelegt wurde. Hier liegen die Gräber einiger berühmter Bürger der Region, darunter das des exzentrischen Multimillionärs, Luftfahrtpioniers und Regisseurs Howard Hughes.

    Houston Toyota Center

    1510 Polk Street
    77002 Houston
    USA
    Tel: 713 758 7200
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    Öffnungszeiten:
    Unterschiedlich

    Die 2003 eröffnete Multifunktionsarena dient u. a. als Heimstadion der NBA-Mannschaft Houston Rockets. Mit rund 19.000 Zuschauerplätzen bietet das Stadion zusätzlich eine der großen Konzertbühnen der Stadt; auch Eishockey wird hier gespielt, auch wenn die Stadt seit 2013 über kein NHL-Profiteam mehr verfügt. .

    Gut zu wissen

    Landesinformationen

    Überblick

    Land der Superlative und der Extreme: Zu den Vereinigten Staaten von Amerika gehören weite Ebenen, ganzjährig schneebedeckte Berge,

    riesige Wälder und Farmland bis zum Horizont – aber auch Straßenschluchten zwischen Wolkenkratzern und eine Kulturszene mit weltweitem Einfluss.

    Geographie

    Zu den USA gehört der Großteil des nordamerikanischen Kontinents. Sie werden im Norden von Kanada, im Süden von Mexiko, dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer, im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Der flächenmäßig größte Bundesstaat ist Alaska, er liegt im äußersten Nordwesten des Kontinents.

    Er wird im Norden vom Nordpolarmeer begrenzt und ist durch kanadisches Staatsgebiet vom Rest der USA getrennt. Die Inselkette Hawaii im Pazifik bildet einen eigenen Bundesstaat.

    Aufgrund der riesigen Ausmaße der Vereinigten Staaten ist die Landschaft außerordentlich vielfältig. Das Klima reicht von subtropisch bis hin zu arktisch mit der entsprechenden Flora und Fauna.

    Allgemeinwissen

    Fakten

    Bevölkerung: 321,2 Millionen (Schätzung 2015)

    Bevölkerungsdichte (pro qkm): 32

    Hauptstadt: Washington DC.
    Einwohner: 672.000 (Schätzung 2015).

    Sprache

    Nationalsprache ist Englisch. Spanisch ist weit verbreitet. Darüber hinaus sprechen viele Familien mit Migrationshintergrund die Sprache des Ursprungslandes weiter, zum Beispiel Chinesisch, Französisch, Italienisch und osteuropäische Sprachen.

    Währung

    1 US-Dollar = 100 Cents.
    Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

    Elektrizität

    110/120 V, 60 Hz. Adapter oder duale Stromschalter erforderlich.

    Feiertage

    Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2018 – Dezember 2019 aufgelistet.

    Anmerkung
    Weitere Feiertage werden in den einzelnen Bundesstaaten begangen.

    2018

    New Year’s Day (Neujahr): 1. Januar 2018
    Martin Luther King Day (Martin Luther King Jr.-Tag): 15. Januar 2018
    President’s Day (George Washingtons Geburtstag): 19. Februar 2018
    Memorial Day (Gedenktag): 28. Mai 2018
    Independence Day (Unabhängigkeitstag): 4. Juli 2018
    Labor Day (Tag der Arbeit): 3. September 2018
    Columbus Day (Kolumbus-Tag): 8. Oktober 2018
    Veterans Day (Veteranen-Tag): 12. November 2018
    Thanksgiving Day (Erntedank): 22. November 2018
    Christmas (Weihnachten): 25. Dezember 2018

    2019

    New Year’s Day (Neujahr): 1. Januar 2019
    Martin Luther King Day (Martin Luther King Jr.-Tag): 21. Januar 2019
    President’s Day (George Washingtons Geburtstag): 18. Februar 2019
    Memorial Day (Gedenktag): 27. Mai 2019
    Independence Day (Unabhängigkeitstag): 4. Juli 2019
    Labor Day (Tag der Arbeit): 2. September 2019
    Columbus Day (Kolumbus-Tag): 14. Oktober 2019
    Veterans Day (Veteranen-Tag): 11. November 2019
    Thanksgiving Day (Erntedank): 28. November 2019
    Christmas (Weihnachten): 25. Dezember 2019

    Alle Angaben ohne Gewähr.

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    Die Spur der wilden Kerle

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    Die große Reise - Lebenskünstler im Süden der USA

    Stadtleben und Wilder Westen – wie passt das zusammen? Antworten findet man auf einer Tour durch Texas. Jetzt hat der Bundesstaat im Süden der USA auch noch eine Formel-1-Strecke bekommen. Ein Roadmovie über Künstler und Lebenskünstler, springende Cowboys, bodenständige Astronauten – und eine Straße, die in den Himmel führt

    Lufthansa Tipp

    Lufthansa fliegt täglich von Frankfurt nonstop nach Houston (IAH). Wie viele Meilen Ihnen für einen Hin- und Rückflug gutgeschrieben werden, können Sie online unter meilenrechner.de ermitteln.

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    Tag 1 – Houston: Raum für Kunst

    Houstons größten Schatz sieht man erst auf den zweiten Blick. Dicht an dicht rollen die Autos über den vierspurigen Freeway, vorbei an den Schildern der immergleichen Laden- und Imbissketten. Im Zentrum der viertgrößten Stadt der USA ragen die Hochhäuser wie Ausrufezeichen in den Himmel, drinnen laufen die Klimaanlagen auf Hochtouren. So weit, so amerikanisch. Doch da wäre ja noch die Kunst: im Museum District, der Menil Collection, den Galerien der Isabella Street. Künstler und Sammler sind gut vernetzt, Atelierräume günstig.

    „Houston hatte schon immer eine starke kreative Szene“, erzählt Thédra Cullar-Ledford, „Öl machte die Stadt reich, mit dem Geld kam die Kunst, schließlich brauchten die Frauen der Ölbarone ein Hobby.“ Die Künstlerin arbeitet im ersten Stock ihres Hauses im Norden der Stadt. Zwei Katzen jagen durchs Atelier, auf dem Tisch liegen Pinsel und Farben, in großen Plastikboxen stapeln sich Puppen – ihre Modelle.

    Gerade vollendet die 45-Jährige eine Auftragsarbeit: eine Puppe im Tüllkleid. Cullar-Ledford wuchs an der Grenze zu Mexiko auf. Ihre Eltern waren Kunstlehrer, schon als Kind lernte sie malen, ganz nebenbei. Später studierte sie Kunst in Kalifornien und im englischen Oxford. „Es ist das Einzige, was ich wirklich kann“, sagt sie.

    Wenn Cullar-Ledford ein Bild malt, erzählt sie eine Geschichte: über Schönheit, Freundschaft, Identität. Vor zehn Jahren zog sie mit ihrem Mann und den zwei Söhnen nach Houston. Vier Container im Garten vermietet das Ehepaar an Künstler, vier weitere Ateliers wollen sie bald bauen, um der Kunst in Houston noch mehr Raum zu geben.

    Tag 2 – 
Houston bis Austin: Die Freude am Klang

    Je weiter man sich von Houston entfernt, desto schmaler wird die Straße. Es geht nach Westen, ganz entspannt, vorbei an Büschen und Weideland, Kuhherden und Ölpumpen, bis sich die Skyline von Austin am Horizont abzeichnet. Rund 50.000 Studenten leben in der Regierungs- und Universitätsstadt am Colorado River. Wie die übrigen 740.000 Einwohner gehen sie offenbar gerne aus: Austin hat mehr als 200 Musikkneipen, Clubs und Konzertsäle, gespielt wird neben Blues, Rock und Indie vor allem Texas Country und Western Swing.

    „Die Stadt hat es mir leicht gemacht“, sagt Tje Austin. Der 32-Jährige hat lange Afrolocken und ein breites Lächeln, seine Musik klingt nach Sonne, Jugend und zerwühlten Betten. Vor sieben Jahren kaufte er sich eine Gitarre und begann, Songs zu schreiben, damals studierte er Computerwissenschaft an der University of Texas. Es folgte der erste Auftritt – vor drei Leuten.

    Die Zuhörer wurden mehr, die Clubs größer. 2011 erreichte Austin die Endrunde der Casting-Show „The Voice“ und sang vor Christina Aguilera. „Ich habe sehr von der Sendung profitiert“, sagt er. Gute Lehrer, neue Fans, ein Blick hinter die Kulissen. Trotzdem ist der Musiker bescheiden geblieben: „Ich weiß genau, wo ich stehe.“ Zurzeit arbeitet er an seiner dritten CD. Sein Traum? Einfach weitermachen. Und singen.

    Abends spielen die Bordertown Bootleggers im Rattle Inn, etwa drei Dutzend Frauen und Männer hören den Western Swing der Band. Als die einen langsamen Song anstimmt, führt ein Zwei-Meter-Mann seine Partnerin auf die Tanzfläche. Für kurze Zeit scheinen sie die Welt um sich herum zu vergessen.

    Tag 3 – 
Austin bis Bandera: Formel 1 und Wilder Westen

    „Wir wollten den Fahrern die Möglichkeit geben, Fehler zu machen“, sagt Oliver Liedgens, 44, „auch wenn die Sicherheit natürlich vorgeht.“ Der Ingenieur steht auf einem grünen Hügel südöstlich von Austin und zeigt auf eine Linkskurve mit dem nüchternen Namen T1. Liedgens war Bauleiter auf dem „Circuit of the Americas“, sein Arbeitgeber, die Aachener Firma Tilke, hat bereits Formel-1-Strecken in Malaysia und Abu Dhabi entworfen. Die Erwartungen an den neuen Kurs – 5,5 Kilometer, 20 Kurven, 120000 Zuschauerplätze – waren groß: Vom 16. bis 18. November 2012 wurde hier der Große Preis von Amerika ausgetragen, zum ersten Mal seit 2007 machte der Formel-1-Zirkus damals wieder Station in den USA. „Wir haben den Kurs so spektakulär wie möglich gestaltet und an vielen Stellen eine zweite Ideallinie geschaffen, damit die Fahrer überholen können“, erklärt Liedgens. Sieger wurde 2012 übrigens Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes, vor Sebastian Vettel (Red Bull-Renault), der 2013 hier den Großen Preis gewann.

    Die Fahrt geht weiter nach Südwesten. Die Landschaft wird hügeliger, Schilder weisen den Weg zu den Ranches. Viele Besitzer vermieten Zimmer an Gäste, die für ein paar Tage den Wilden Westen erleben wollen. Auf der Twin Elm Guest Ranch nahe dem Städtchen Bandera zieht Kevin Fitzpatrick vor Kindern und Erwachsenen seine Show ab.

    Der 57-Jährige steht auf dem Rücken seines Pferdes und lässt sein Lasso durch die Luft fliegen. Wie ferngesteuert tanzt es über seine Schulter, den Hut, den Arm, und man kann sich gut vorstellen, dass sich Fitzpatrick damit auch eine Zigarette anzünden könnte. Fitzpatrick ist Trick Roper, Seilkünstler, vor vier Jahren gewann der Cowboy mit den rotblonden Haaren die Lasso-Weltmeisterschaft. Auch bei Jay Leno und dem Super Bowl ist er schon aufgetreten, an manchen Tagen macht er vier, fünf Shows. Wenn Fitzpatrick nicht reist, trainiert er jeden Tag auf seiner Ranch in Bandera. „Es ist wie Tanzen“, sagt er, „jeder hat seinen Stil.“

    Auch auf der Dixie Dude Ranch zeigt Fitzpatrick seine Show. 1906 wurde sie gegründet, noch heute hält Besitzer Clay Colony, 57, hier Longhorn-Rinder, Pferde und Ziegen, 21 Zimmer vermietet der stämmige Mann an Besucher. „Wir wollen, dass sie unsere Kultur erleben“, erzählt er. Zweimal am Tag können die Gäste reiten, abends sitzen sie ums Lagerfeuer, hören Country-Musik, tanzen. Bevor Colony die Ranch von seiner Großmutter übernahm, war er Vize-Präsident einer Ölfirma in San Antonio. „Aber heute möchte ich nirgendwo anders leben“, sagt er: die Ruhe, der Frieden, die Natur. Entspannt und hilfsbereit seien die Einheimischen, darunter viele Musiker, Künstler und Freigeister, gleichzeitig fühlten sie sich traditionellen Werten verpflichtet. „Wir sind Hippies“, sagt Colony, „aber wir sind auch Cowboys.“ Wenn er nachts auf der Veranda sitzt und in den Sternenhimmel schaut, weiß er, dass er alles richtig gemacht hat.

    Tag 4
 – Bandera über New Braunfels bis Corpus Christi: Es geht um die Wurst

    Schwere Regentropfen prasseln auf die Windschutzscheibe, in der Ferne grollt der Donner, aber das sind gute Neuigkeiten in Texas: Das Land braucht Regen. In den vergangenen Jahren hatte eine Dürre die Futterpreise in die Höhe getrieben, viele Rancher mussten ihr Vieh verkaufen. Heute Morgen klart der Himmel schnell wieder auf. Wir kommen nach New Braunfels im German Belt. 1845 gründete Carl Prinz zu Solms-Braunfels die Siedlung, noch immer ist das deutsche Erbe in der 56000-Einwohner-Stadt allgegenwärtig, vor allem Anfang November, wenn die Stadt zehn Tage lang das Wurstfest feiert. Dann spielen „The Sauerkrauts“ deutsche Volksmusik, auf einer Bühne wird das Melodram „Gone with the Wurst“ gegeben, 160.000 Besucher essen 42.000 Reibekuchen und 25 Tonnen Wurst. Wie viel Bier getrunken wird, ist nicht erfasst.

    Die Landschaft wird flacher, Maisfelder säumen die Straße. Im Sporthafen von Aransas Pass am Golf von Mexiko kann man Billie Kocian treffen. Mit ihrem Motorboot fährt die 51-Jährige in die flache, fischreiche Bucht und zeigt Touristen, wie man Rotbarsche und Meerforellen fängt. „Ich kann sie riechen“, sagt die blonde, braun gebrannte Frau, „es ist wie eine Jagd.“ Früher leitete Kocian einen Supermarkt in Houston. Viel Stress, viel Trauer, eine dunkle Zeit. Sie begann zu trinken. Doch dann traf sie ihren heutigen Mann, zog an die Küste, lernte Fischen. „Ich liebe es“, sagt Kocian, „es hat mein Leben gerettet.“ Immer wenn sie einen Fisch geangelt hat, schickt sie ein Gebet zum Himmel – zum Dank, dass sich alles zum Guten gewendet hat.

    Tag 5 – 
Corpus Christi bis Houston: Einmal nach den Sternen greifen

    Zurück in Houston. Vor dem Space Center nahe dem Mission Control Center der Nasa stehen Besucher Schlange. In dem Vergnügungspark, entworfen von Disneys Illusionisten, sind Raumfähren, -anzüge und Mondfahrzeuge ausgestellt, Kinder spielen zu heroischer Musik auf bunten Raketen. „Mit dem, was wir früher machten, hat das nichts zu tun“, sagt Donald Peterson, 81, und schüttelt den Kopf. Der ehemalige Naturwissenschaftler, Air-Force-Pilot und Astronaut steht im Cockpit des Space Shuttle. Hier kennt er sich aus, 1983 war er an Bord der Challenger, auf ihrem Jungfernflug ins All. Die Tage der vierköpfigen Crew waren genau durchgeplant: sieben Stunden Schlaf, dann wissenschaftliche Experimente, für Pausen blieb wenig Zeit. Nur einmal, als sie mit 18.000 Meilen in der Stunde Hawaii überflogen, gönnte sich Peterson ein paar Minuten, um die Aussicht zu genießen.

    Mit seinem Kollegen Story Musgrave machte er einen Weltraumspaziergang, den ersten von einer Raumfähre aus, mehr als vier Stunden arbeiteten sie im Freien. Selbst als sein Raumanzug 25 Sekunden lang undicht war, niemand wusste, warum, ließ sich Peterson nicht beirren. Wieder an Bord, belohnten sich die beiden Astronauten mit einer Portion Erdbeeren. Ob ihn der Flug verändert hat? „Nicht im spirituellen Sinn“, antwortet der sympathische Rentner, „aber man lernt, den Menschen, mit denen man arbeitet, zu vertrauen.“ Die Pläne der Nasa, den Mars zu besiedeln, sieht Peterson mit gemischten Gefühlen. Zu viele ungelöste Probleme – die Strahlung, der lange Flug. Und überhaupt sei es doch schön genug, hier auf der Erde.

    Genießen

    Nightlife in Houston

    ListeKarte

    In Houston wird man keine Probleme haben, einen angenehmen Abend zu verbringen. In ganz Downtown gibt es eine Reihe Bars und Clubs, im Herzen der Innenstadt findet man zwischen Congress Street und Capitol Street den Theater District mit neun Theatern und

    Veranstaltungszentren, darunter den riesigen Bayou Place Entertainment Complex. Montrose gilt als Szeneviertel der Stadt, wo man sich in kleinen Galerien, Clubs und Cafés vor allem rund um die Kreuzung Montrose Street/Westheimer Road amüsiert.

    Absinthe Brasserie

    609 Richmond Avenue
    77006 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Spezialität dieser gemütlichen In-Kneipe ist die bekannte Wermutspirituose, die schon die Künstler und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts zu schätzen wussten. Es gibt kein Schild am Eingang, man erkennt ihn an der kleinen schwarzen Markise, zu finden neben dem Bowl-Restaurant.

    Flying Saucer Draught Emporium

    705 Main Street @ Capitol
    77002 Houston
    USA
    Tel: 713 228-9472
    Auf der Karte anzeigen

    Der Himmel in Downtown für alle Fassbierfans. Auf der Speisekarte stehen Imbissgerichte und Suppen; direkt an der Main Street gibt es eine Sommerterrasse.

    Numbers Nightclub

    300 Westheimer Road
    77006 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Diesen alternativen Musikclub mit tanzfreudigem Publikum gibt es schon fast 40 Jahre. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehören Club-Nächte und ein ambitioniertes Konzertprogramm.

    Firehouse Saloon

    5930 Southwest Freeway
    77057 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    In dieser Country-Bar im Holzdekor finden Tanzabende und Konzerte statt. Der Besitzer ist ein ehemaliger Feuerwehrmann, und noch heute kommen die Kollegen von einst nach der Schicht hierher.

    L & L Bar

    220 Main Street
    77002 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Diese Cocktailbar gehört zum schicken Hotel Icon bzw. zum Hotelrestaurant „Line & Lariat“ – aber mit dem Lasso (englisch: lariat) müssen die Gäste nicht umgehen können. Zu raffinierten Mixgetränken wird moderne Texas-Küche serviert.

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    Restaurants in Houston

    ListeKarte

    Die Auswahl an Restaurants in Houston ist beeindruckend: Mehr als 10.000 Restaurants soll es hier geben, die  mehr als 70 verschiedene Regional- und Länderküchen anbieten. Die meisten

    Speiselokale und die größte Vielfalt findet man an in Montrose entlang der Montrose Street zwischen Southwest Freeway und Fairview Street.

    Hugo’s

    1600 Westheimer Road
    77006 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Preisniveau: Teuer

    Küchenchef Hugo Ortega serviert in einem wunderschön restaurierten Gebäude von 1925 mexikanische Küche. Wer dabei lediglich an Bohnengerichte denkt, liegt völlig falsch. Die abwechslungsreiche Gourmet-Karte bietet u. a. feinste Fisch- und Meeresfrüchte sowie außergewöhnliche Desserts.

    Sambuca

    909 Texas Avenue
    77002 Houston
    USA
    Tel: 713 224 5299
    Auf der Karte anzeigen

    Preisniveau: Moderat

    Dieses Restaurant bezeichnet sich selbst als „rockin‘ supper club“. Ruhig speist man anderswo, hier werden beliebte amerikanische Gerichte bei Livemusik und Tanz serviert.

    Uchi

    904 Westheimer Road
    77006 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Preisniveau: Moderat

    Nachdem das Uchi-Konzept in Austin so erfolgreich war, eröffneten Tyson Cole und Kaz Edwards auch in Houstons Montroseviertel eine Niederlassung. Hier sind Liebhaber der feinen japanischen Küche gut aufgehoben.

    Peli Peli Houston

    110 Vintage Park Boulevard
    77070 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Preisniveau: Moderat

    Das Peli Peli unterhält zwei Restaurants in Houston: Eines in der Galleria an der Westheimer Road und dieses, gelegen im schicken Einkaufscenter Vintage Park. Man serviert südafrikanische Fusion-Küche: es werden Gerichte mit Marinaden und Gewürze nach südafrikanischer Tradition sowie mit holländischen, portugiesischen und asiatischen Anklängen zubereitet.

    Barnaby’s Cafe

    414 West Gray Street
    77019 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Preisniveau: Günstig

    Wer eines der acht Barnaby’s Cafes in Houston besucht, kann sich einer original amerikanischen Diner-Erfahrung gewiss sein. Hier gibt es große Portionen Tex-Mex-Küche, Lasagne, Burger, Grillteller und Kuchen zu günstigen Preisen.

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    Alle Events in Houston

    Houston Livestock Show and Rodeo

    27. Februar – 18. März 2018
    Website

    Ort: Reliant Stadium

    Im Land der Cowboys ist die jährliche Vieh- und Rodeo-Show von Houston eine der führenden Veranstaltungen ihrer Art. Sie bietet alle großen Rodeo-Klassiker wie Bareback Bronc Riding (Reiten von Wildpferden ohne Sattel), Stierwrestling, Bullenreiten, Tie Down Roping (Fangen und Fesseln eines Kalbs) und Planwagenrennen. Zu weiteren Attraktionen zählen Live-Country-Musik-Shows, eine Shopping- und Essensarena, ein Jahrmarkt und das Hideout-Country-Tanzevent.

    Art Car Parade

    14. April 2018
    Website

    Ort: Die Parade führt von Waugh nach Bagby und zurück

    Das erste Mal fand die jährliche Art Car Parade im Jahre 1988 mit nur einer Handvoll Fahrzeugen statt. Jetzt ist es weltweit die größte Veranstaltung ihrer Art. Die Ausstellungsstücke reichen von Hot Rods bis zu veritablen Kampfjets, die von Fahrern in Kostümen gesteuert werden. Kostümierte Tänzer und Musiker schließen sich zu Fuß der Parade an, ebenso wie Menschen auf Fahrrädern, Rollerskates und fast jedem anderen erdenklichen Transportmittel.

    WorldFest Independent Film Festival

    20. – 29. April 2018
    Website

    Ort: AMC Studio

    Als das älteste Film- und Videofestival der Welt für Independent-Filme angepriesen, geht das jährliche WorldFest in Houston auf das Jahr 1961 zurück. 2017 sollen 55 bis 60 Spielfilmpremieren gezeigt werden. Dazu kommt ein „Short Film Showcase“, in dem über 100 Kurz- und Studentenfilme zu sehen sind. Nach Aussage des Veranstalters hat das Festival Steven Spielberg, George Lucas, Ang Lee und zahlreiche andere heutige Stars entdeckt.

    Houston Ultimate Women's Expo

    5. – 6. Mai 2018
    Website

    Ort: Reliant Center, One Reliant Park

    Diese Ausstellung bietet zwei Tage lang Spaß, Inspiration, kostenlose Annehmlichkeiten, Verwöhnprogramm und Shoppingmöglichkeiten. Es gibt Gratis-Haarschnitte und Makeover, Kochkurse, Schmuck- und Kerzenherstellung, Heimwerker-Workshops und vieles mehr.

    Houston LGBT Pride

    23. Juni 2018
    Website

    Ort: Montrose

    Das Fest der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender zählt zu den Highlights des Jahres für dieses Publikum. Es gibt Live-Musik, Comedy-Shows, Ausstellungen, Künstler- und Gesangswettbewerbe auf mehreren Bühnen. Die wochenlangen Feierlichkeiten gipfeln in der Pride Celebration, die in der Regel am letzten Samstag im Juni zum Gedenken an die Stonewall-Bewegung stattfindet.

    Freedom Over Texas

    4. Juli 2018
    Website

    Ort: Eleanor Tinsley Park

    Dies ist eine der charakteristischen Veranstaltungen der Stadt. Mit ihr feiert Houston den amerikanischen Unabhängigkeitstag mit einem Unterhaltungsprogramm und einem großen Feuerwerk. Auf einer Reihe von Bühnen treten Bands auf, die Country, Zydeco, Jazz, Pop und Latin spielen.

    Houston Shakespeare Festival

    27. Juli – 5. August 2018
    Website

    Ort: Miller Outdoor Theatre, Hermann Park

    Jeden Sommer werden im Miller Outdoor Theatre Shakespeare-Stücke kostenlos für ein Publikum unter freiem Himmel aufgeführt. Es sind auch Sitzplätze unter einer Überdachung erhältlich. Die Tickets für diesen Bereich sind ebenfalls kostenlos, werden jedoch erst am Tag der Vorführung zwischen 10:30 und 13:00 Uhr an der Tageskasse ausgegeben.

    Thanksgiving Day Parade

    7. Oktober 2018
    Website

    Ort: Stadtzentrum von Houston

    Die Parade zum Thanksgiving-Tag im Stadtzentrum von Houston gilt als die größte ihrer in Texas und zieht rund 400.000 Zuschauer an. Wesentliche Elemente sind die Festwagen, Heißluftballons, Marschkapellen, Cheerleader und prominente Gäste, die sich alle ihren Weg durch die Straßen der Innenstadt bahnen. Die Parade beginnt um 9 Uhr in Houston und endet in McKinney.

    Wings Over Houston (Flugshow)

    20. – 21. Oktober 2018
    Website

    Ort: Ellington Airport

    Der Himmel über dem Ellington Airport ist Schauplatz dieser Flugschau, bei der zivile, militärische und historische Flugzeuge präsentiert werden. Darüber hinaus gibt es Vorführungen von nationalen und internationalen Flugshows, etwa den USAD Thunderbirds. Es werden Dutzende moderne und historische Flugzeuge ausgestellt und unterhaltsame Attraktionen für die ganze Familie angeboten – einschließlich Flugsimulatoren.

    Uptown Tree Lighting

    1. November – 15. Dezember 2018
    Website

    Ort: Post Oak Boulevard

    Bei dieser Familienveranstaltung schalten Santa Claus und sein Rentier mehr als eine halbe Million Lichter an 80 Weihnachtsbäumen entlang des Post Oak Boulevard ein. Festliche Feiertagsmusik und eine Feuerwerksshow umrahmen das Ereignis.

    Alle Daten unter Vorbehalt. Bitte überprüfen Sie die Termine auf den Websites der jeweiligen Veranstalter.

    Genießen

    Hotels in Houston

    ListeKarte

    Houston ist eines der wichtigen Handelszentren der USA und dehnt sich über etwa 1700 Quadratkilometer aus. Kein Wunder also, dass die Auswahl an Hotels in allen Preis- und Ausstattungsklassen riesig ist.

    In Downtown und nahe des Galleria-Centers findet man die schicken Luxusherbergen, in der Nähe des NRG Stadiums (ehemals Reliant Stadium) und anderen weniger zentralen Vierteln kommt man etwas günstiger unter.

    Hotel ZaZa

    5701 Main Street
    77005 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Kategorie: Teuer

    Dieses Art-Hotel befindet sich im Museumsviertel. Die 315 Zimmer sind luxuriös und mit allem Komfort ausgestattet. Die Pool-Landschaft rühmt sich, eine der besten in Texas zu sein – das könnte sogar stimmen.

    St Regis Houston

    1919 Briar Oaks Lane
    77027 Houston
    USA
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    Kategorie: Teuer

    Dieses gediegene Luxushotel in Uptown/Galleria bietet einen Spa-Bereich und Außenpool sowie mehrere große Konferenzsäle.

    The Lancaster

    701 Texas Avenue
    77002 Houston
    USA
    Auf der Karte anzeigen

    Kategorie: Moderat

    Hier soll Lady Bird Johnson, Ehefrau des 36. US-Präsidenten Lyndon B. Johnson, bei Houston-Aufenthalten bevorzugt logiert haben: Dieses Boutique-Hotel, untergebracht in einem Gebäude von 1926, bietet Klasse und Luxus in bester Lage im Theaterviertel.

    Hotel Indigo Houston at the Galleria

    51260 Hidalgo Street
    77056 Houston
    USA
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    Kategorie: Moderat

    Dieses Haus der Indigo-Kette liegt in der Nähe der noblen Galleria Mall. Mit seinem freundlichen, farbenfrohen Interieur und umfassendem Service ist es eine gute Wahl sowohl für Geschäfts- als auch Ferienreisen.

    Red Roof Inn Houston

    15701 Park Ten Place
    77084 Houston
    USA
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    Kategorie: Günstig

    Es gibt mehrere Red Roof Inns in Houston, dieses liegt westlich der Innenstadt im Energy Corridor, einem der großen Büro- und Industriegebiete der Stadt. Hier wohnt man einfach, aber solide und günstig.

    Gut zu wissen

    Beste Reisezeit

    Heute: Montag, 15.01.2018 23:53 UTC

    sonnig

    Temperatur


    9°C


    Windrichtung

    Nord

    Windgeschwindigkeit

    19 km/h

    7 Tage Vorhersage

    Montag

    26.02.2018

    24°C / 14°C

    Dienstag

    27.02.2018

    25°C / 19°C

    Mittwoch

    28.02.2018

    28°C / 22°C

    Donnerstag

    01.03.2018

    25°C / 20°C

    Freitag

    02.03.2018

    23°C / 15°C

    Samstag

    03.03.2018

    22°C / 13°C

    Sonntag

    04.03.2018

    24°C / 14°C

    Klima & beste Reisezeit für die USA allgemein

    Das Gebiet der USA erstreckt sich über sechs Klimazonen: kontinental, subtropisch, mediterran, alpin und tropisch. Hinzu kommen die Bundesstaaten Alaska mit arktischem und Hawaii mit tropischem Klima.

    Die Continental Moist Zone liegt im Nordosten; die südwestliche Begrenzung dieser Klimazone verläuft in etwa entlang der Grenze von Iowa mit Nebraska und Missouri. Die Sommer sind warm und sehr niederschlagsreich, die Winter kalt. An den großen Seen muss man mit strengen Wintern, viel Schnee und Frost rechnen.

    Südlich schließt sich die Subtropical Moist Zone an, die nach Westen bis an die Grenze von Oklahoma mit Arkansas und Louisiana und im Süden bis an den Golf von Mexiko reicht. Die Temperaturen sind ähnlich wie in der Continental Moist Zone; es gibt warme und regnerische Sommer, die jahreszeitlichen Unterschiede sind jedoch nicht so extrem, auch werden die Winter nicht so kalt. Die Hurrikan-Saison dauert von Anfang Juni bis Ende November.

    Die Continental Steppe Zone liegt im Nordwesten der USA und zieht sich durch die großen Binnen- und Hochebenen westlich der Rocky Mountains. Dieses Gebiet ist wesentlich niederschlagsärmer. Die Sommer sind warm, die Winter kühl und trocken.

    Die Rocky Mountains selbst bilden zusammen mit den Gebirgszügen an der Pazifikküste die Highland Climate Zone. Wegen der Höhenlage sind die Temperaturen in diesem Gebiet grundsätzlich niedriger als in Gebieten auf dem gleichen Breitengrad in Tallage.

    In der weiten Tiefebene zwischen den Rocky Mountains und den Erhebungen an der Ostküste liegt die Continental Desert Zone, die sich im Süden bis zur mexikanischen Grenze erstreckt. In diesem Wüstenklima wird es im Sommer recht warm, im Winter kühl. Es fallen das ganze Jahr über kaum Niederschläge.

    Der Küstenstreifen am Pazifik mit dem kalifornischen Längstal des Sacramento River bildet die Marine Temperate Zone. Hier herrscht gemäßigtes Klima, die Sommer sind warm, im Süden heiß; die Winter sind im Norden kühl und im Süden mild. Die meisten Niederschläge fallen im Winter.

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    28 °C

    -11 °C

    29 °C

    -6 °C

    32 °C

    -5 °C

    33 °C

    0 °C

    35 °C

    6 °C

    39 °C

    11 °C

    40 °C

    16 °C

    41 °C

    16 °C

    38 °C

    8 °C

    34 °C

    0 °C

    31 °C

    -7 °C

    28 °C

    -11 °C

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    82 mm

    83 mm

    68 mm

    108 mm

    119 mm

    103 mm

    85 mm

    93 mm

    125 mm

    93 mm

    86 mm

    93 mm

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    4 h

    5 h

    5 h

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    8 h

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    8 h

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    6 h

    5 h

    5 h

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    78 %

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    73 %

    77 %

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    12 °C

    13 °C

    16 °C

    21 °C

    25 °C

    27 °C

    28 °C

    29 °C

    28 °C

    23 °C

    18 °C

    14 °C

    Abs. Max.Abs. Min.Ø Abs. Min.Ø Abs. Min.Relative
    Feuchte
    Ø NiederschlagTage mit
    Nd. > 1mm
    Sonnenschein-
    dauer
    Jan28 °C-11 °C16 °C4 °C78 %82 mm84.5 h
    Feb29 °C-6 °C18 °C6 °C76 %83 mm65.6 h
    Mar32 °C-5 °C22 °C9 °C73 %68 mm75.6 h
    Apr33 °C0 °C26 °C14 °C76 %108 mm66.6 h
    Mai35 °C6 °C29 °C18 °C77 %119 mm67.9 h
    Jun39 °C11 °C32 °C21 °C77 %103 mm68.9 h
    Jul40 °C16 °C34 °C22 °C76 %85 mm79.2 h
    Aug41 °C16 °C33 °C22 °C76 %93 mm78.4 h
    Sep38 °C8 °C31 °C20 °C75 %125 mm77.6 h
    Okt34 °C0 °C27 °C14 °C74 %93 mm56.7 h
    Nov31 °C-7 °C22 °C9 °C73 %86 mm65.6 h
    Dez28 °C-11 °C18 °C5 °C77 %93 mm75.7 h
    Jahr41 °C-11 °C26 °C14 °C76 %1138 mm786.9 h
    Gut zu wissen

    Telefon & Internet

    Telefon/Mobiltelefon

    Vorwahl: +1

    Mobiltelefon

    GSM 1900. Tri- oder Quadband-Geräte erforderlich. Netzbetreiber sind u. a. Verizon (verizonwireless.com) und AT&T Wireless (attwireless.com).

    Internet

    Öffentlicher Zugang zum Internet via Wi-Fi besteht in vielen Geschäftszentren, Hotels und auf Flughäfen. Internetcafés stehen landesweit zur Verfügung. Anbieter für mobiles Internet sind u. a. AT&T (att.com) und T-Mobile USA (t-mobile.com). Bei diesen und den meisten anderen Anbietern können günstige Prepaid-SIM-Karten für Datenübertragung und zum Telefonieren in den USA vorab bestellt werden.

    Genießen

    Einkaufen in Houston

    Wichtigste Einkaufsmeilen

    Selbstverständlich findet man in der viertgrößten Stadt der USA jede Menge Einkaufsstraßen und -center, kleine und große Galerien, Boutiquen und Souvenirläden mit einem breiten Angebot an Cowboy- und Westernzubehör und -bekleidung. An der West Avenue findet man die Luxusgeschäfte und -restaurants, die unkonventionelleren Alternativen liegen an der Westheimer Curve (Montrose) und in Historic Heights (Heights Boulevard, Yale Street und 19th Street), wo man u. a. Vintage-Mode kauft.

    Märkte

    Es gibt mehrere Lebensmittelmärkte in Houston, die von den Bauern der Region beschickt werden. Einer der großen Wochenmärkte ist der Urban Harvest Market (3000 Richmond Avenue, Eastside Drive, geöffnet Sa 8-12 Uhr), wo Fleisch, Obst und Gemüse, Honig, Eier und vieles mehr angeboten wird. Der Farmers Market at Rice Village (2100 University Boulevard, geöffnet Di 15.30-18.30) findet auf dem Parkplatz des Rice Stadium statt. In den Central City Co-Ops (u. a. 2515 Waugh Drive, geöffnet Mi 9-18 Uhr) bekommt man Bio-Lebensmittel aus der Region.

    Einkaufszentren

    Die großen Einkaufszentren sind noch schicker als die Einkaufsstraßen. Das größte und bekannteste Einkaufszentrum ist The Galleria (5085 Westheimer Road), wo knapp 400 Geschäfte, Restaurants, Hotels und eine Eisbahn jährlich etwa 24 Millionen Besucher anziehen. Das River Oaks Shopping Center (West Gray Street/Shepherd Drive) wurde in den 1930er Jahren erbaut. Außer etwa 40 Geschäften, die vor allem texanische, amerikanische und internationale Mode anbieten, findet man hier auch das traditionsreiche River Oaks Theatre.

    Gut zu wissen

    Reise-Etikette

    Verhaltensregeln für die USA

    Die vielen Einwanderer haben die Gesellschaft offen werden lassen, die Atmosphäre ist meist leger. Zur Begrüßung bei formellen Anlässen und Geschäftsterminen gibt man sich die Hand, bei privaten Anlässen kann eine kurze Umarmung angemessen sein. Die Amerikaner sind für ihre Gastfreundschaft bekannt. Auch hier freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Die Kleidung ist normalerweise zwanglos. Gute Hotels, Restaurants und Klubs erwarten Abendkleidung.

    Rauchen

    In öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln besteht Rauchverbot. Einige Restaurants haben Raucher- und Nichtraucherzonen. Ebenso besteht an den meisten kalifornischen Stränden sowie in allen Restaurants, in Parks und anderen öffentlichen Plätzen ein Rauchverbot. Auch in New York City gilt in allen Restaurants, Kneipen, Parks und an Stränden Rauchverbot.

    Trinkgeld

    Trinkgeld ist üblich und normalerweise nicht in der Rechnung enthalten. Kellner, Taxifahrer und Friseure erhalten  etwa 15 bis 20 Prozent.

    Gut zu wissen

    Gesundheit

    Notrufnummer: 911

    In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken, v. a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

    Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt im Spätsommer und Herbst im südlichen Texas vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

    Die seltene Erkrankung durch das Hantavirus entsteht durch den Kontakt mit den infizierten Sekreten von Nagetieren (Schwerpunkt ist der Yosemite-Nationalpark). Über die Atemwege aufgenommen, kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur extrem selten statt.

    Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z. B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.

    Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem junge Erwachsene, die einen Langzeitaufenthalt planen, impfen lassen. Die Impfung wird bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfohlen. Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.

    Tollwut kommt landesweit vor. In über 90 Prozent der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

    Die Viruserkrankung West-Nil-Fieber wird durch infizierte Mücken übertragen, besonders im Spätsommer und Herbst. Die Ausbreitung in den USA ist flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Besonders betroffen sind folgende US-Staaten: Texas, Mississippi, Louisiana, South Dakota und Oklahoma. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potenziellen Gefahr einer Westnil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden.

    Lufthansa Vertragsarzt

    Prof.Taegtmeyer, Heinrich
    University of Texas
    Med. School
    Cardiology
    6431Fannin MSB I.246
    Houston
    Tx 77030
    USA
    Tel. +1-713-5006567 / 5006569

    Bitte beachten Sie, dass Lufthansa keine Kosten und Verantwortung für die Behandlung übernimmt.
    Gut zu wissen

    Visa & Einreise

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner offiziellen Webseite Reise- und Sicherheitshinweise für deutsche Staatsangehörige. Darunter fallen ebenfalls Einreisebestimmungen, besondere Zollvorschriften sowie medizinische Hinweise.

    Zum Auswärtigen Amt (USA)Zum Auswärtigen Amt (USA)

    IATA Travel Centre

    Das IATA Travel Centre liefert detaillierte Informationen zu Pass-, Visa- und Gesundheitsanforderungen auf einen Blick. Es basiert auf einer Datenbank, die von nahezu jeder Fluggesellschaft genutzt wird, und weltweiten Informationen von Einwanderungs- und Polizeibehörden.

    Zum IATA Travel CentreZum IATA Travel Centre