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    Osaka - ein kurzer Überblick

    Osaka liegt nicht weit der anderen Millionenstädte Kyoto und Kobe im Mündungsdelta des Flusses Yodo. Die Stadt ist von Wasserstraßen und Kanälen durchzogen und hat angeblich mehr als tausend Brücken – daher der Beiname „Venedig des Ostens“. Mit seinen 2,5 Millionen Einwohnern gilt es als ältestes und neben Tokio als wichtigstes Geschäfts- und Handelszentrum des Landes.

    Was die historischen Sehenswürdigkeiten angeht, ist Osaka sicher nicht die führende japanische Metropole,  doch wer das moderne, aufgeschlossene Japan kennenlernen möchte, ist hier richtig. Bunt und schrill ist die junge Mode, die nicht nur in den angesagten Boutiquen, sondern auch auf der Straße zu bewundern ist.

    Bekannt sind die Hochhausschluchten der Stadt, die mit besonders großen, bunten und einfallsreichen Neonreklamen „dekoriert“ sind.

    Wer nach seinen geschäftlichen Terminen noch Zeit hat, schlendert über die von Gingko-Bäumen gesäumte Prachtstraße Midosuji-dori und besucht die Burg von Osaka. Wem nicht nach Flanieren ist, lässt sich in einem der größten Spas Japans verwöhnen oder genießt die Aussicht aus dem Panorama-Garten auf 173 Metern Höhe im Umeda-Sky-Building.

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    Top 10 Sehenswürdigkeiten in Osaka

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    Osaka, Japan, Umeda Sky Building, Lufthansa, Travelguide, Travel Guide

    Osaka Castle (Burg von Osaka)

    1-1 Osakajo, Chuo-ku
    540-0002 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6941 3044
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 09:00-16:30

    In einem wundervollen Parkgelände voller Kirsch- und Aprikosenbäume liegt die gewaltige Burg des Toyotomi Hideyoshi, erbaut im später 16. Jahrhundert als Zeichen seiner Macht und seines Reichtums. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert weitgehend zerstört, doch der Wiederaufbau erfolgte nach den Plänen des Originals. Vom Hauptturm aus hat man eine schöne Panoramasicht. Das Burgmuseum zeigt Exponate aus der Geschichte der Stadt und der Burg.

    Spa World

    3-4-24 Ebisu higashi, Naniwa-ku
    556-0002 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6631 0001
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    Dieses Spa ist eine ausgefallene Version eines japanischen Onsen, des heißen Bades, und erstreckt sich über sieben Stockwerke sowie eine Dachterrasse. Es gibt klassische Onsen-Bereiche, wo Frauen und Männer getrennt und in Ruhe entspannen, Jacuzzis, Saunas und ein faszinierendes Spaß-Bad, das mit allerlei Rutschen und anderen Unterhaltungen für Familien offensteht. Geöffnet ist nahezu rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.

    Museum of Oriental Ceramics (Museum für Orientalische Keramik)

    1-1-26 Nakanoshima, Kita-ku
    530-0005 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6223 0055
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    Öffnungszeiten:
    Di-So 09:30-16:30

    Im Osten der Flussinsel Nakanoshima liegt der gleichnamige Park. Hier befindet sich das 1982 eröffnete Museum für Orientalische Keramik. Die Dauerausstellung zeigt die Ataka-Sammlung, die hauptsächlich aus chinesischen und koreanischen Exponaten besteht, sowie japanische Keramiken von beträchtlichem historischem Wert und die koreanische Rhee-Byung-Chang Sammlung.

    Amerika-Mura

    1-9-16 Nishishinsaibashi, Chuo-ku
    542-0086 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6245 2512
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    In den 1970er Jahren wurden die Lagerhäuser in diesem Bezirk restauriert, um dort Jeans, Schallplatten und Mode von der amerikanischen Westküste zu verkaufen. Heute ist Osakas „Amerikanisches Dorf“ der Treffpunkt für Independent-Designer, aber vor allem für unkonventionelle Mode. Auch wer sich für japanische Jugendkultur, für Animes, Mangas und japanischen Pop interessiert, ist hier richtig.

    Osaka Aquarium

    1-1-10 Kaigandori, Minato-ku
    552-0022 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6576 5501
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 10:00-19:00

    Dieses große Aquarium in der Nähe der Metrostation Osaka-Ko im Temposan Harbor District können Sie gar nicht verfehlen: Der rot-blaue Bau ist mit zahlreichen meterhohen Darstellungen von Meerestieren verziert. Der Besuch startet im achten Stock, man steigt spiralförmig abwärts, denn so ist die Hauptausstellung rund ums Thema „Pazifischer Ozean“ konzipiert. Manche Bassins sind mehrere Stockwerke hoch, andere sind wie Tunnel angelegt, so dass man die Tiere aus verschiedenen Perspektiven beobachten kann.

    Osaka Museum of History

    1-32 Otemae 4-Chome, Chuo-ku
    540-0008 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6946 5728
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    Öffnungszeiten:
    Sa-Mo, Mi-Do 09:00-17:00
    Fr 09:30-19:30

    In einem Hochhaus mit raffiniert geschwungener Fassade, etwas südöstlich der Burg gelegen, befindet sich auf zehn Stockwerken das Geschichtsmuseum der Stadt. Jedes Stockwerk widmet sich einer anderen Epoche, alle Ausstellungen sind multimedial aufbereitet. Besonders sehenswert ist der Nachbau des Naniwa-Palastes im zehnten Stock.

    Shitennō-ji Temple

    1-11-18 Shitennoji, Tennoji
    543-0051 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6771 0066
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 08:30-16:30

    Nordöstlich des Tennoji-Parks liegt der buddhistische Shitennoji-Tempel, gegründet im 6. Jahrhundert. Die Originalgebäude stehen nicht mehr, der Nachbau erfolgte jedoch nach den historischen Plänen. Am westlichen Eingang kann man das älteste Torii (Eingangstor) Japans besichtigen, es stammt von 1294. Sowohl der Tempel als auch die wunderschönen Parkanlagen und das Schatzhaus stehen Besuchern offen.

    Umeda Sky Building

    1-1-88 Oyodonaka, Kita-ku
    531-6023 Osaka
    Japan
    Tel: 06 6440 3901
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 10:00-22:00

    In Umeda, dem Herzen des zentralen Stadtteils Kita-Ku, steht Osakas bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit, das Sky Building. Die 173 Meter hohen Zwillingstürme sind mit einer Panorama-Brücke verbunden, im obersten Stock erwartet die Besucher eine Gartenanlage mit Observatorium. Von dort haben Sie einen spektakulären Blick über die Stadt. Vom Café im 40. Stock und vom Restaurant in der Sky-Lounge aus betrachtet man Osaka von oben ganz in Ruhe.

    Universal Studios Japan

    2-1-33 Sakurajima, Konohana-ku
    554-0031 Osaka
    Japan
    Tel: 0570 200 606
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    Öffnungszeiten:
    unterschiedlich (siehe Website für mehr Informationen)

    Ein äußerst beliebtes Ausflugziel ist der Themenpark der Universal Studios, der denen in Orlando, Hollywood und Singapur absolut ebenbürtig ist. Harry Potter, Jurassic Park, Hello Kitty und viele andere haben hier ihre eigenen Abteilungen. Themenrestaurants, Fahrgeschäfte und reichlich Shops bieten Unterhaltung für die ganze Familie – hier verbringt man mühelos den ganzen Tag.

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    Landesinformationen

    Überblick

    Japan ist derart facettenreich, dass es sich nur schwer beschreiben lässt. Die wimmelnden Großstädte sind ultramodern, zukunftsweisende technische Neuerungen gehören hier weit früher zum Alltag als anderswo. Doch gleichzeitig findet man überall auch lebendige Spuren des traditionellen Japan mit seinen Zen-Steingärten, Tempeln und Schreinen, seinen uralten Traditionen und Zeremonien.

    Auch landschaftlich ist Japan faszinierend und abwechslungsreich. Höhepunkte sind der Fuji-san (Fujijama), der vulkanischen Ursprungs ist, und die Kiefernwälder der Koya-Berge.

    Geographie

    Japan liegt etwa 160 km vom asiatischen Festland entfernt und besteht aus einer Inselkette, die der asiatischen Ostküste vorgelagert ist. Die Hauptinseln (Nord nach Süd) sind Hokkaidō, Honshū, Shikoku und Kyushū; dazu kommen mehr als 6000 kleine Inseln.

    Japan ist sehr bergig, etwa drei Viertel des Landes bestehen aus Hügel- und Bergland. Mehrere Bergketten verlaufen von Hokkaidō im Norden nach Kyushū im Süden. Die Japanischen Alpen verlaufen in nord-südlicher Richtung durch die Mitte der Insel Honshū.

    Der höchste Berg ist mit 3776 m der Fuji-san (Fujijama). Er ist einer von über 200 Vulkanen, von denen 36 in den letzten hundert Jahren noch aktiv waren.

    Die Tiefebenen liegen hauptsächlich in Küstennähe, dort haben sich die Ballungsgebiete entwickelt.

    Allgemeinwissen

    Fakten

    Bevölkerung: 127,5 Millionen (Schätzung 2018)

    Hauptstadt: Tokio.

    Sprache

    Japanisch. Englisch als Geschäfts- und Fremdsprache.

    Währung

    Japanischer Yen.
    Währungskürzel: ¥, JPY (ISO-Code). Banknoten sind in den Werten von 10.000, 5000, 2000 und 1000 ¥ im Umlauf. Münzen in den Werten von 500, 100, 50, 10, 5 und 1 ¥.

    Elektrizität

    100 V, 60 Hz im Westen (Osaka). 100 V, 50 Hz im Osten (Tokyo). Zweipolige Flachstecker. Adapter sind erforderlich.

    Feiertage

    Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2018 bis Dezember 2019 aufgelistet.

    Zusätzlich zu den gesetzlichen Feiertagen gibt es weitere, regional unterschiedliche Gedenk- und Festtage.

    2018

    Neujahr: 1. Januar 2018
    Tag der Erwachsenen: 8. Januar 2018
    Tag der Staatsgründung: 11. Februar 2018
    Zusätzlicher Feiertag: 12. Februar 2018
    Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche: 21. März 2018
    Showa-Tag: 29. April 2018
    Zusätzlicher Feiertag: 30. April 2018
    Verfassungsgedenktag: 3. Mai 2018
    Tag des Grüns: 4. Mai 2018
    Kindertag: 5. Mai 2018
    Tag der Meeres: 16. Juli 2018
    Tag des Berges: 11. August 2018
    Tag des Respekts vor dem Alter: 17. September 2018
    Herbst-Tag- und Nachtgleiche: 23. September 2018
    Zusätzlicher Feiertag: 24. September 2018
    Gesundheits- und Sporttag: 8. Oktober 2018
    Kulturtag: 3. November 2018
    Tag des Dankes für die Arbeit: 23. November 2018
    Geburtstag des Kaisers: 23. Dezember 2018
    Zusätzlicher Feiertag: 24. Dezember 2018

    2019

    Neujahr: 1. Januar 2019
    Tag der Erwachsenen: 14. Januar 2019
    Tag der Staatsgründung: 11. Februar 2019
    Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche: 21. März 2019
    Showa-Tag: 29. April 2019
    Verfassungsgedenktag: 3. Mai 2019
    Tag des Grüns: 4. Mai 2019
    Kindertag: 5. Mai 2019
    Zusätzlicher Feiertag: 6. Mai 2019
    Tag der Meeres: 15. Juli 2019
    Tag des Berges: 11. August 2019
    Tag des Respekts vor dem Alter: 16. September 2019
    Herbst-Tag- und Nachtgleiche: 23. September 2019
    Gesundheits- und Sporttag: 14. Oktober 2019
    Kulturtag: 3. November 2019
    Zusätzlicher Feiertag: 4. November 2019
    Tag des Dankes für die Arbeit: 23. November 2019
    Geburtstag des Kaisers: 23. Dezember 2019

    Alle Angaben ohne Gewähr.

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    Japan – Potpourri der Welten

    Die große Reise: Japan, Tag 1Tag 1 Tokyo: beim weltberühmten Bonsai Meister Kunio Kobayashi, bei dem man auch tagesweise Kurse in Bonsai nehmen kann, im Mittelpunkt sein ältester Bonsai Baum mit 800 Jahren, mit dem er schon viele Preise gewinnen konnteTag 2: von Tokyo nach Matsumoto/Präfektur Nagano: Blick auf den Fuji von Norden ausTag 3: von Matsumoto nach Wajima auf der Noto Halbinsel:traditionelles japanisches Hotel (Ryokan) in Asama-Onsen: Kiku no Yu-zwei Generationen Hotellbesitzerinnen im Eingangsbereich mit Chrysamthemen BlumenTag 4: von Wajima/Notohalbinsel über Kanazawa nach Osaka:Fischereihafen von WajimaTag 5: Osaka-im Osaka Aquarium:Blick in das größte Becken mit Walhai, Rochen, Mantas, Haien etc.
    Eine Hochzeitsgesellschaft bei der Zeremonie im Meiji-Schrein, einer der wichtigsten Shinto-Stätten Tokios
    Die große Reise: Von Tokio nach Osaka

    Japan polarisiert. Wer von Tokio nach Osaka reist, erhält Einblicke in eine fremde Kultur, erlebt Gegensätze, trifft auf faszinierende Menschen und Bräuche. Ein Roadmovie über ein abgetauchtes Frauenkollektiv, eine stille Bonsai-Schule im grellen Tokio, einen experimentierfreudigen Feuerwerksmeister und zwei Verkleidungskünstlerinnen aus Holland.

    Jeder Ast ein Zögling: der renommierte Bonsai-Meister Kunio Kobayashi
    Tag 1 – 
Tokio: Natur in Form

    Eine halbe Stunde braucht man in Tokio, um von der größten Kreuzung der Welt aus in eine grüne Oase der Ruhe einzutauchen. Am Shibuya-Crossing öffnen sich die Taxitüren automatisch für uns, die Fahrerin trägt weiße Handschuhe und Chauffeurmütze. Nach kurzer Fahrt stehen wir in einem Innenhof zwischen Hunderten von Bonsai. Ein Bach plätschert in einen Teich, in dem Zierkarpfen ihre Kreise ziehen. Sensei Kunio Kobayashi schenkt grünen Tee ein. Seit 1976 arbeitet er mit Bonsai, heute zählt er zu den großen Meistern weltweit. Er unterrichtet die Kunst, Bonsai zu formen. Fast täglich kommen Besucher: Japaner, Italiener, Australier. Einige Schüler stehen konzentriert vor feinen Ästen, ihre Scheren fest in der Hand. Auf eine Tafel hat Kobayashi mit Kreide einen Bonsai gemalt. Er besteht aus drei Elementen: Stand, Topf und Baum.

    Im Idealfall soll er Harmonie zwischen Natur und Mensch ausdrücken – im Miniaturformat. Kobayashi seufzt. „Einen guten Schüler zu formen, ist schwieriger als einen guten Bonsai.“ Der Meister zeigt uns seine schönsten Bäume, einer ist 800 Jahre alt und kostet ein Vermögen. „Liebe ist die Grundlage“, erklärt Kobayashi, „jeden Tag muss man sich viele Stunden mit einem Bonsai beschäftigen.“ Seinen Schülern sagt er: „Schaut kein Fernsehen, schaut auf euren Baum.“ Kobayashi geht zu einem kleinen Altar, auf dem Boden liegt ein vertrockneter Baum – der Friedhof. „Bonsai spüren, wenn man sie vernachlässigt“, sagt er und schließt die Augen. Von weit weg weht der Lärm der Millionenmetropole über die Mauern. Leise bittet Kobayashi seinen toten Bonsai um Verzeihung.

    Nationales Wahrzeichen: der Fuji, Japans höchster Berg
    Tag 2 –
 Tokio bis Matsumoto: Meister des Feuers

    Der Fuji-san (Fujijama) liegt in den Wolken, nur seine schneebedeckte Spitze ragt heraus. Aus Lautsprechern mahnt eine monotone Frauenstimme vom Band: „Fahren Sie vorsichtig, es hat in letzter Zeit viele Unfälle gegeben, fahren Sie langsam.“ Wir sitzen vor einer Raststätte und löffeln Nudelsuppe mit Berggemüse.

    Tokio haben wir über die Ringautobahn, nachts oft Schauplatz illegaler Wettrennen, hinter uns gelassen. Die Landschaft wird hügeliger, die Luft frischer, die Blätter leuchten rotbraun in der Sonne. „Kōyō“ nennen Japaner die Herbstlaubzeit und zelebrieren sie wie die Blüten im Frühjahr mit verschiedenen Festen. Hiroto Kamijoo lebt von solchen Feiern. Er kniet mit seinem Sohn Rioji vor einer Schwarzpulverkugel und reißt ein Streichholz an. Ein lauter Knall, durch dichte Rauchschwaden brennen sich fünf Schichten Pulver, jede in einer anderen Farbe.

    Herr Kamijoo sieht zufrieden aus. „Ich habe schon als Junge gern Feuerwerke am Himmel gesehen“, erzählt er, „irgendwann möchte man das dann selber machen.“ Seit mehr als 30 Jahren zündet er liebend gern kleine Bomben an; er war einer von zwölf Feuerwerksmeistern, die Raketen zum Abschluss der Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano in die Luft jagen durften. Sechs Mitarbeiter füllen im Lager die Kugeln mit Pulver, je größer der Durchmesser, desto spektakulärer der Effekt. Doppelte Stahltüren, dicke Mauern, ein Wachdienst rund um die Uhr. Das nächste Haus liegt einen halben Kilometer entfernt. 20 000 Bomben basteln sein Team und er Jahr für Jahr in Handarbeit zusammen. Macht ihm das Spaß? „Habt ihr’s etwa gemerkt?“, fragt Herr Kamijoo zurück und grinst breit.

    Mikoko Nakajo (rechts) und ihre Mutter Kyoko vor ihrem Ryokan
    Tag 3
 – Matsumoto: Roher Fisch und Heilwasser

    Am Morgen empfängt uns Mikoko Nakajo, Hausherrin eines Ryokan am Fuße der japanischen Alpen. Kilometerlange Holzleitungen verbinden das 120 Jahre alte Gasthaus mit Thermalquellen in den Bergen. „Angst habe ich nur vor einem Erdbeben, das die Rohre zerstört“, sagt Nakajo. Unter hohen Decken hängen Zweige, Kalligrafien schmücken die Wände, die Gäste schlafen auf Futons. Nur automatisch beheizte Klobrillen und Flachbildfernseher erinnern an das 21. Jahrhundert. Draußen dampfen die Onsen, mineralische Becken mit heilender Wirkung, jeden Monat überprüft ihr Mann die Qualität. Sie selbst sei keine Freundin der Quellen, sagt Frau Nakajo und lächelt höflich: „Zu heiß und zu viele Menschen.“ Ausländische Besucher bleiben oft länger, um zu entspannen, Einheimische meist nur für eine Nacht.

    „Für uns Japaner ist es schwer, loszulassen“, erklärt Nakajo, „Urlaub machen nur wenige.“ Sie selbst reist gern, vor allem nach Baden-Württemberg, ihre Kinder haben dort studiert. Sie liebt deutsche Häuser, Standuhren, Kirchenglocken. Nur mit der lokalen Küche hatte sie ihre Probleme: „Diese riesigen Portionen, schrecklich, solche Knödel!“, ruft sie und formt mit den Händen einen Fußball. Ihr Mann und sie seien mit dem Taxi regelmäßig zum Essen nach Frankreich gefahren. Ein Gongschlag unterbricht sie. Punkt 18 Uhr, die Gäste knien sich in Kimonos und Hausschuhen vor die niedrigen Esstische. Ihr Ryokan ist bekannt für seine hohe japanische Küche: Edelfisch mit Rogen im Bauch, roher Oktopus in Seetang, Yuba-Rollen aus Sojamilchhaut, Seeigel, eingelegte Pilze. Frau Nakajo guckt verzückt.

    Vor dem Auslaufen: die Kutterflotte im Hafen von Wajima
    Tag 4 – Matsumoto bis Wajima: Die alte Frau und das Meer

    Nach einem fischreichen Frühstück stehen wir im Hafen von Wajima. Ein paar Kutter laufen noch ein, aber der größte Teil der Flotte liegt vertäut und entladen am Pier. Die Luft riecht salzig und nach Schiffsdiesel, Möwen kämpfen um Krabbenreste, es nieselt. Harue Aochi schaut aufs Meer. Die Strömungen weiß sie präzise zu lesen, sie kennt die Wellen und den Wind. Das ganze Jahr über geht sie in der See ihrer Arbeit nach.

    Aochi ist eine der rund 200 Ama, der Muscheltaucherinnen von Noto, einer Halbinsel im Japanischen Meer. Noch knapp 1000 solcher Taucherinnen gibt es im gesamten Land. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten nur wenige Männer nach Noto zurück, viele von ihnen waren nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Ihre Frauen mussten die Familien ernähren, sie gingen fischen oder tauchten nach Muscheln und Schnecken. Mit acht anderen Ama und einem Kapitän fährt Aochi jeden Morgen hinaus, je nach Wetter zu verschiedenen Inseln vor der Küste. Seit 40 Jahren sammelt sie Abalone- und Turbanschnecken vom Meeresgrund. Auf dem Fischmarkt kosten die Delikatessen bis zu 10 000 Yen das Kilo, umgerechnet rund 80 Euro. Zwischen 20 und 30 Kilo bringen die Taucherinnen an einem guten Tag an Bord.

    Die Frauen bilden ein Kollektiv. Den Gewinn teilen sie gleichberechtigt auf, unabhängig davon, wie viele Muscheln und Schnecken jede Ama gesammelt hat. Auch wer krank ausfällt, erhält weiter seinen Anteil. „Die jungen Frauen tauchen tiefer und holen mehr als die älteren“, erklärt Aochi, „aber irgendwann sind auch sie alt und profitieren von den jungen.“ Von Generation zu Generation werden die Ama ausgebildet. Ihre Mutter brachte Aochi das Handwerk unter Wasser bei und zeigte ihr die guten Stellen; Aochi wiederum schulte ihre jüngere Cousine, mit der sie nun taucht.

    Bis zu 18 Meter tief gehen die Frauen ohne Sauerstoffflasche hinunter, zwei Minuten lang können sie die Luft anhalten. Sie tauchen immer zu zweit. Abwechselnd bleibt eine oben und hält Ausschau, während unten die Partnerin die Körbe füllt. Sie verständigen sich mit Zeichensprache, nur Frauen üben den Beruf aus. „Männer sind zu ungeduldig“, sagt Aochi und lächelt, „sie frieren schnell, weil sie kein Körperfett haben.“ Ihr Mann steht neben ihr, zwei Köpfe kleiner und um einiges schlanker.

    Das Kaiyukan-Aquarium in Osaka bietet spektakuläre Blicke in die Unterwasserwelt
    Tag 5
 – Wajima bis Osaka: Zwei Lolitas in der Ferne

    An der Küste fahren wir nach Südwesten entlang vieler Pagoden-Dörfer, Reisterrassen und felsiger Strände. Ab und an kommt uns ein Rennradfahrer entgegen, sonst sind die Straßen meist leer. Viele Japaner sehnen sich nach einem naturverbundenen, einfachen Leben auf dem Land, fernab von städtischer Enge und Hektik. Nicht so Leyla Cavusoglu. Die Niederländerin ist wegen der Städte gekommen. „Die Secondhand-Läden in Osaka sind toll“, sagt sie und klimpert mit den aufgeklebten Wimpern.

    Sie ist auf der Suche nach neuer Lolita-Mode, einer Abwandlung des „Cosplay“. Der Verkleidungstrend kam mit dem Manga-Boom in den neunziger Jahren nach Europa. „Im Cosplay spielt man eine andere Rolle, als Lolita bleibt man sein eigener Charakter“, erklärt Leyla, heute im schwarz-roten Kostüm. Ihre Freundin Danchelle Heijnen posiert bis zur Haarschleife in Blau-Rosa, rund 1000 Euro kostet ihr Dress.

    Sie stehen in einem Hello-Kitty-Shop, draußen schieben sich dicht gedrängt Menschen durch die Einkaufspassagen am „Glico-Man“, einer von vielen grellen Werbetafeln und Wahrzeichen im Ausgehviertel Dotonbori. Jugendliche posieren für Fotos, Geschäftsleute in Anzügen sitzen in Sushi-Bars, die Mädchen tragen hohe Stiefel zu kurzen Röcken, ihre iPhones hängen wie Schmuck um den Hals.

    Aus einem Gamecenter dröhnt Soundchaos, Jungs tanzen zu blitzschnell wechselnden Leuchtmustern, der Freitagabend blendet in Neon. Die beiden Lolitas sind noch auf eine Party eingeladen. Sie verschwinden in der Menschenmenge, Leyla dreht sich noch einmal um, ihre Handtasche fliegt einen Halbkreis, als sie zum Abschied ruft: „Ich liebe Japan!“

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    Nightlife in Osaka

    ListeKarte

    Osakas Amüsierviertel ist zweifellos Dōtonbori zwischen der Dōtonboribashi-Brücke bis zur Nipponbashi-Brücke in Namba.

    In nördlicher Richtung liegt America-mura, das „Amerikanische Dorf“, hier gibt es Theater, Restaurants und Clubs. Bekannt ist das Viertel für seine riesigen bunten Neonreklamen und originellen Dekorationen.

    Grand Café

    B1F Spazio Bldg 2-10-21 Nishishinsaibashi
    Chuo-ku, Osaka
    Japan
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    Weniger ein Café, aber eine der coolsten Loungebars in Amerika-mura. Praktisch: Die meisten hier sprechen auch Englisch.

    Tavola 36

    5-1-60 Namba, Chuo-ku
    542-0076 Osaka
    Japan
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    Wem es zu ebener Erde zu schrill und zu laut wird, lässt sich hinauffahren ins Panorama-Bar-Restaurant im 36. Stockwerk des Swissôtel Nankai auf der Namba-Seite des Dōtonbori.

    Tin’s Hall

    10-3 Minamikawahori-machi, Minami-ku
    543-0054 Osaka
    Japan
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    Das Interieur erinnert an eine tropische Insel, das gezapfte Guinness an ein irisches Pub: Die ausgedehnte Happy Hour und eine große Auswahl an hausgemachten Gerichten sowie die freundliche Atmosphäre machen diese Kneipe so beliebt.

    Rock Rock

    Shinsaibashi Atrium Build
    3F 1-8-1 Nishishinsaibashi
    Chuo-Ku, Osaka
    542-0086 Japan
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    Der Name macht kein Geheimnis daraus: In dieser Musik-Kneipe gibt es Rockmusik. Zu finden zwischen dem Hotel Nikko und dem Shinsaibashi-OPA-Einkaufscenter.

    National Bunraku Theatre

    1-12-1 Nipponbashi, Chuo-ku
    542-0073 Osaka
    Japan
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    Einst war Osaka die Hauptstadt des Bunraku, des japanischen Figurentheaters. Heute ist das Bunraku-Nationaltheater eines der wenigen Häuser, wo man noch originale Bunraku-Vorstellungen sehen kann. Vorstellungen in englischer Sprache oder begleitende Audio-Guides werden angeboten.

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    Restaurants in Osaka

    ListeKarte

    Seit Osaka im 16. Jahrhundert einer wichtigsten japanischen Handelsplätze für Lebensmittel wurde, gilt es als Tenka no daidokoro, als Japans Küche.

    Essen ist hier noch heute etwas Besonderes und wird gern kunstvoll zelebriert. Zu den lokalen Spezialitäten gehören Udon und Tecchiri sowie Hako-sushi und Tako-yaki.

    Fujiya 1935

    2-4-14 Yariyamachi, Chuo-ku
    540-0027 Osaka
    Japan
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    Preisniveau: Gehoben

    Als einfacher Udon-Imbiss 1935 gegründet, serviert dieses nunmehr mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant heute moderne spanische Küche. Die Spezialitäten des Küchenchefs Tetsuya Fujiwara werden in schlichtem Interieur mit japanischem Understatement serviert: Klare Linien, sparsame Deko und helles Holz.

    Hajime

    1F, 1-9-11 Edobori, Nishi-ku
    550-0002 Osaka
    Japan
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    Preisniveau: Gehoben

    Die französisch inspirierte Küche dieses Restaurants ist mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die Spezialität des Hauses ist ein Gericht namens Chikyu, für das bis zu einhundert verschiedene Zutaten und Gewürze verarbeitet werden.

    Mizuno

    1-4-15 Dotonbori, Chuo-ku
    542-0071 Osaka
    Japan
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    Preisniveau: Moderat

    Wer nach original Okonomiyaki (eine Art Wrap oder Pfannkuchen) sucht, ist hier richtig. Zu den Hauptessenszeiten sollte man allerdings Geduld mitbringen, denn es gibt nur wenige Sitzplätze – entsprechend lang ist dann die Warteschlange.

    Usami-Tei Matsubaya

    3-8-1 Minamisenba, Chuo-ku
    539-0000 Osaka
    Japan
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    Preisniveau: Moderat

    Kitsune Udon ist ein populäres Gericht aus Udon (Nudeln), gegart in süßer Soße, die über die Nudeln gegeben wird, und frittiertem Tofu. Angeblich wurde es in diesem Restaurant erfunden, auf jeden Fall wird es hier heute noch exzellent zubereitet.

    Ootako Takoyaki

    1-5-10 Dotonburi
    Chuo-ku, Osaka
    Japan
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    Preisniveau: Günstig

    Ein wenig Teig, in das Tintenfischarme gegeben werden, gegart in einer Art Waffeleisen, darüber Würzsoße und getrockneter Seetang – fertig ist das Takoyaki, einer der beliebtesten Snacks der Kansai-Region. In diesem Imbiss-Restaurant verwendet man frischen Tintenfisch, das macht die Bällchen hier besonders lecker.

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    Alle Events in Osaka

    Shitenno-ji 'Doya Doya' Festival

    Januar 2018

    Ort: Shitenno-ji Tempel

    Dieses buddhistische Fest wird immer am 14. Tag des neuen Jahres begangen: Nur mit Stirnband und Lendentuch bekleidete junge Männer in zwei Mannschaften versuchen, glücksbringende Amulette zu erringen, während sie aus Eimern mit kaltem Wasser begossen werden.

    Hanami (Kirschblüte)

    April 2018

    Ort: Osaka Schlosspark

    Die Kirschblütenzeit wird in ganz Osaka tagsüber wie abends mit Picknicks im Freien begangen. Die schönsten Ort dafür sind der Park rund um die Burg und das Gelände rund um das Osaka Mint Bureau (Zōheikyoku), das nur während der Kirschblüte und nur für jeweils eine Woche öffentlich zugänglich ist.

    Shoryo-e Bugaku

    April 2018

    Ort: Shitenno-ji Tempel

    Bei diesem Festival werden auf der Steinbühne am Kame-no-Ike-Teich im Shitenno-ji-Tempel zu Ehren von Prinz Shotoko, dem Tempelgründer, formelle Gagaku-Tänze und Musik aufgeführt.

    Osaka Sumo Basho

    13. – 27. Mai 2018
    Website

    Ort: Osaka Prefectural Gymnasium

    Osaka Sumo Basho ist eines von sechs jährlichen Sumo-Ringer-Turnieren in Japan, das die Sumo-Fans in Scharen anlockt. Wenn Sie früh genug erscheinen, können Sie Tickets noch am jeweiligen Turniertag kaufen.

    Aizome Matsuri

    30. Juni – 2. Juli 2018

    Ort: Shoman’in Aizendo

    Eines der wichtigsten Sommerfeste in Osaka: Nach einem großen Gedenkgottesdienst und Gebeten beginnen die Feierlichkeiten mit einer Sänften-Parade, während derer ursprünglich Geishas, heute „normale“ junge, in Kimonos gekleidete Frauen durch die Straßen getragen werden. Zum weltlichen Teil des Festes gehören mittlerweile auch eine Miss-Wahl und eine abendliche Unterhaltungsshow.

    Tenjin Matsuri

    24. – 25. Juli 2018

    Ort: Temmangu-Schrein bis zur Tenjin-Brücke

    Eines der größten Feste in ganz Japan. Es wird zu Ehren des Sugawara-no-Michizane gefeiert, der als Tenman Tenjin, Gott des Lernens und der Kunst, verehrt wird. Etwa 3000 Mitwirkende in traditionellen Kostümen nehmen daran teil. Ein weiterer Höhepunkt ist das Spektakel, wenn die Kostümierten in etwa einhundert bereitstehende Boote steigen, um flussaufwärts davonzusegeln. Nach Einbruch der Dunkelheit wird ein großes Feuerwerk veranstaltet.

    Sumiyoshi Matsuri

    30. Juli – 1. August 2018

    Ort: Sumiyoshi-Schrein

    Bei diesem Ritual überqueren die Teilnehmer den Yamato-Fluss, während ein tragbarer Schrein (miskoshi) auf ihren Schultern lastet. Der Festumzug endet in Sakai.

    Shinno-sai

    November 2018
    Website

    Ort: Sukunahikona Jinja Schrein

    Shinno-sai ist das Fest des Shinno, des chinesischen Gottes der Heilkunst, und des Sukunahikona-no-mikoto, des japanischen Gottes der Medizin.

    Alle Daten unter Vorbehalt. Bitte überprüfen Sie die Termine auf den Websites der jeweiligen Veranstalter.

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    Hotels in Osaka

    ListeKarte

    Nach Osaka kommen viele Geschäftsreisende, daher bieten die meisten Hotels entsprechende Ausstattung und Dienstleistungen an.

    Preiswerte Zimmer sind jedoch, wie überall in Japan, nicht leicht zu finden.

    InterContinental Osaka

    3-60 Ofuka-cho, Kita-ku
    530-0011 Osaka
    Japan
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    Preisklasse: Gehoben

    Dieses luxuriöse Hotel im Herzen der Stadt vereint westlichen Stil und asiatisches Design. Business Services, Fitness- und Spa-Bereich stehen den Gästen zur Verfügung.

    Ritz-Carlton Osaka

    2-5-25 Umeda, Kita-ku
    530-0001 Osaka
    Japan
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    Preisklasse: Gehoben

    Luxus pur! Beste Lage, fantastisch eingerichtete Zimmern, erstklassiger Service und ein großartiger Ausblick auf Osaka sorgen dafür, dass jeder Gast sich hier bestens aufgehoben fühlt.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Beste Reisezeit

    Heute: Mittwoch, 12.12.2018 00:00 UTC

    bedeckt

    Temperatur


    10°C


    Windrichtung

    Nord

    Windgeschwindigkeit

    4 km/h

    7 Tage Vorhersage

    Donnerstag

    13.12.2018

    12°C / 8°C

    Freitag

    14.12.2018

    10°C / 7°C

    Samstag

    15.12.2018

    11°C / 4°C

    Sonntag

    16.12.2018

    11°C / 5°C

    Montag

    17.12.2018

    11°C / 8°C

    Dienstag

    18.12.2018

    12°C / 6°C

    Mittwoch

    19.12.2018

    16°C / 12°C

    Klima & beste Reisezeit für Japan allgemein

    Besonders schön ist es in Japan zur Kirschblüte im Mai.

    Auf den Hauptinseln herrschen – je nach geografischen Gegebenheiten – recht unterschiedliche Wetterverhältnisse.

    Hokkaidō: Relativ trocken, während der langen kalten Winter muss mit starkem Schneefall gerechnet werden.

    Japanisches Meer: Starker Schneefall im Winter möglich. Im Sommer kühler als am Pazifik, Föhn möglich.

    Zentrales Hochland: Heiße Sommer, kalte Winter, relativ trocken.

    Seto-Inlandsee: Ganzjährig mild.

    Pazifikregion: Kalte Winter, heiße Sommer, wenig Niederschlag.

    Ryūkyū-Inseln: Subtropisches Klima, warme Winter, heiße Sommer. Starke Niederschläge in der Regenzeit, Taifune möglich.

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    18 °C

    -7 °C

    23 °C

    -6 °C

    24 °C

    -5 °C

    29 °C

    -2 °C

    31 °C

    3 °C

    34 °C

    8 °C

    37 °C

    14 °C

    38 °C

    13 °C

    35 °C

    10 °C

    32 °C

    3 °C

    27 °C

    -2 °C

    22 °C

    -4 °C

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    46 mm

    60 mm

    102 mm

    134 mm

    139 mm

    206 mm

    157 mm

    95 mm

    172 mm

    108 mm

    65 mm

    34 mm

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    4 h

    4 h

    5 h

    5 h

    6 h

    5 h

    5 h

    6 h

    5 h

    5 h

    4 h

    4 h

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    62 %

    62 %

    61 %

    62 %

    64 %

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    71 %

    68 %

    69 %

    67 %

    66 %

    63 %

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    14 °C

    14 °C

    15 °C

    16 °C

    19 °C

    22 °C

    25 °C

    26 °C

    24 °C

    23 °C

    19 °C

    16 °C

    Abs. Max.Abs. Min.Ø Abs. Min.Ø Abs. Min.Relative
    Feuchte
    Ø NiederschlagTage mit
    Nd. > 1mm
    Sonnenschein-
    dauer
    Jan18 °C-7 °C9 °C2 °C62 %46 mm54.5 h
    Feb23 °C-6 °C9 °C2 °C62 %60 mm64.5 h
    Mar24 °C-5 °C12 °C4 °C61 %102 mm95.2 h
    Apr29 °C-2 °C19 °C10 °C62 %134 mm115.9 h
    Mai31 °C3 °C24 °C14 °C64 %139 mm106.4 h
    Jun34 °C8 °C27 °C19 °C69 %206 mm115.1 h
    Jul37 °C14 °C31 °C23 °C71 %157 mm105.9 h
    Aug38 °C13 °C32 °C24 °C68 %95 mm86.7 h
    Sep35 °C10 °C28 °C20 °C69 %172 mm105.1 h
    Okt32 °C3 °C22 °C14 °C67 %108 mm85.1 h
    Nov27 °C-2 °C17 °C9 °C66 %65 mm74.8 h
    Dez22 °C-4 °C11 °C4 °C63 %34 mm54.6 h
    Jahr38 °C-7 °C20 °C12 °C65 %1318 mm1005.3 h

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Telefon & Internet

    Telefon/Mobiltelefon

    Vorwahl: +81

    Mobiltelefon

    Mobilfunknetze funktionieren mit anderen Standards als international üblich. Die meisten Smartphone-Modelle mit 3G- und 4G-Standard funktionieren jedoch. An den Flughäfen kann man ersatzweise ein Prepaid-Handy kaufen oder ein Handy mieten. Wer ein Sim-Lock-freies, relativ neues Mobiltelefon benutzt, kann eine SIM-Karte in den Mobilfunkläden oder Automaten an den Flughäfen kaufen. Mobilfunkanbieter für ausländische Besucher sind u. a. bemobile (bmobile.ne.jp), Softbank Mobile (softbank-rental.jp/e/) und NTT DOCOMO (nttdocomo.co.jp).

    Internet

    Internetzugang gibt es fast überall in Japan. In Tokio und anderen größeren Städten gibt es noch Internetcafés, doch die meisten Japaner nutzen das Internet mobil. Viele Hotels bieten ihren Gästen Internetzugang via WiFi. Außerdem gibt es zahlreiche kostenfreie öffentliche WiFi-Netze in Bahnhöfen, Flughäfen, Touristeninformationen und Einkaufszentren. In öffentlichen Wi-Fi-Netzen sollte man vorsichtshalber keine Passwörter, Kreditkartendaten oder Banking-TANs unverschlüsselt eingeben. Das Verwenden einer VPN-App oder einer Sicherheits-Software zur Überprüfung eines Hotspots ist zu empfehlen.

    Flug und Übernachtung

    Genießen

    Einkaufen in Osaka

    Wichtigste Einkaufsmeilen

    Umeda und Namba sind die wichtigsten Ziele für jene, die den Tag mit Shoppen verbringen möchten. In Den Den Town, zwischen den U-Bahn-Stationen Ebisucho und Nipponbashi, gibt es eine etwa zwei Kilometer lange Einkaufsstraße, in der sich etwa 200 Elektronikfachgeschäfte aneinanderreihen. Amerika-mura ist voller Läden mit schriller Designer-Kleidung und Accessoires.

    Märkte

    In der Kuromon-Ichiba-Marktstraße findet täglich ein großer Lebensmittelmarkt statt. Hier kauft man Obst, Gemüse und vor allem Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen. Es gibt auch viele Imbissstände, die ihre Spezialitäten frisch zubereiten. Am ersten und dritten Freitag des Monats findet nahe der U-Bahn-Station Higashi-Umeda am Ohatsu-Tenjin-Schrein ein großer Flohmarkt statt, ebenso am 21. jeden Monats am Shitennoji Daishie.

    Einkaufszentren

    In Osaka haben Sie eine große Auswahl an Kaufhäusern und Shopping-Centern. Shinsaibashi Suji zum Beispiel gehört zu Osakas ältesten Ladenpassagen. Sie erstreckt sich über 600 Meter und beherbergt internationale Geschäfte sowie Boutiquen, in denen Sie sich mit Kleidung eindecken können, die Sie in europäischen Läden sicher nicht finden. Eines der größten Kaufhäuser Japans ist das Hankyu (Umeda) mit seinem unglaublichen Angebot an Mode und Lifestyle-Produkten.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Reise-Etikette

    Verhaltensregeln

    Höfliches und korrektes Benehmen wird erwartet. Die japanischen Höflichkeitsregeln weichen zwar in vieler Hinsicht von den europäischen ab, Japaner sind sich jedoch dieses Unterschieds bewusst und akzeptieren, dass Ausländer nicht alle Sitten und Gebräuche kennen. Es gilt als unhöflich, „Nein“ zu sagen. Ein vages „Ja“ bedeutet aber nicht unbedingt Zustimmung.

    Gäste werden selten in Privathäuser eingeladen, da dies stets eine formelle Angelegenheit ist. Hinzu kommt, dass Privatwohnungen in Japan in der Regel zu klein sind, um Gäste zu empfangen. Zur Begrüßung verbeugt man sich. Die höfliche Nachsilbe „San“ sollte bei der Anrede japanischer Männer und Frauen benutzt werden.

    Beim Betreten einer japanischen Wohnung oder eines Ryokan zieht man die Schuhe aus, die Schuhspitzen sollten zur Eingangstür zeigen. Tischmanieren sind wichtig, obwohl ein japanischer Gastgeber dem westlichen Gast gegenüber sehr tolerant sein wird. Man sollte sich jedoch mit den wichtigsten Tischmanieren vertraut machen und Essstäbchen benutzen. Es ist üblich, dem Gastgeber ein kleines Geschenk mitzubringen. Geschäftsleute sollten den japanischen Geschäftspartnern ebenfalls ein Geschenk überreichen.

    Nichtraucherzonen sind ausgeschildert.

    Trinkgeld wird nicht erwartet. Für besondere Dienste oder als Anerkennung können Geldgeschenke gemacht werden. Man sollte aber niemals eine Handvoll Kleingeld überreichen, sondern spezielle Briefumschläge für Geldgeschenke kaufen.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Gesundheit

    Notrufnummer: 119

    Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken, v. a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

    Fleckfieber tritt im Buschland der Flusstäler im Süden auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen, sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

    Es kommt immer wieder zu Ausbrüchen der Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD). Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sollte man sich regelmäßig die Hände waschen und den Kontakt mit Erkrankten vermeiden.

    Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis-A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

    Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Juni bis September vor allem in den ländlichen Gebieten im Süden. Eine Impfung sollte in Betracht gezogen werden.

    Sinnvoll ist eine kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) für Reisende, die einen längeren Aufenthalt planen und keinen ausreichenden Impfschutz besitzen oder die Krankheiten nicht als Kind durchgemacht haben.

    Lufthansa Vertragsarzt

    Dr. Sato, Motohiko
    Meisei Hospital
    2-4-8 Higashinodamachi
    Miyakojima
    5340024 Osaka
    Japan
    Tel. +81-6-6353-3121

    Bitte beachten Sie, dass Lufthansa keine Kosten und Verantwortung für die Behandlung übernimmt.

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    Gut zu wissen

    Visa & Einreise

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner offiziellen Webseite Reise- und Sicherheitshinweise für deutsche Staatsangehörige. Darunter fallen ebenfalls Einreisebestimmungen, besondere Zollvorschriften sowie medizinische Hinweise.

    Zum Auswärtigen Amt (Japan)Zum Auswärtigen Amt (Japan)

    IATA Travel Centre

    Das IATA Travel Centre liefert detaillierte Informationen zu Pass-, Visa- und Gesundheitsanforderungen auf einen Blick. Es basiert auf einer Datenbank, die von nahezu jeder Fluggesellschaft genutzt wird, und weltweiten Informationen von Einwanderungs- und Polizeibehörden.

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