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    Berlin: Deutschlands bunte Hauptstadt

    Die deutsche Hauptstadt, auch Sitz von Parlament und Regierung, zählt 3,5 Millionen Einwohner, etwa jeder vierte davon hat ausländische Wurzeln. Wohl nirgends präsentiert sich die Bundesrepublik so weltoffen, multikulturell und experimentierfreudig wie in der einst geteilten Stadt. Hier treffen sich die Kreativen und die Geschäftstüchtigen, die Kulturbeflissenen und die Nachtschwärmer. Für sie alle bietet die Stadt vielfältige Möglichkeiten, dazu gehören Musik- und Sprechtheaterbühnen sowie Museen von Weltrang.

    Doch auch kleinere Bühnen und eine äußerst lebendige Galerien-Landschaft gehören zu Berlin, ebenso die alternative Kunstszene. Auch kulinarisch hat die Hauptstadt einiges zu bieten: berühmte Sterneköche, schicke Hipster-Cafés und moderne Kleinbrauereien. Dabei ändern sich die Trendviertel immer wieder: Waren nach der Wende zu Beginn der 1990er-Jahre vor allem Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg die „places to be“, trifft sich die bunte Szene nun gern in Kreuzberg und Neukölln.

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    Top 10 Sehenswürdigkeiten in Berlin

    ListeKarte
    Lufthansa, Travel Guide, Deutschland, Berlin, East Side Gallery
    Die East Side Gallery zeigt auf einem der letzten erhaltenen Mauerstücke mehr als 100 Wandgemälde, darunter dieses Werk von Birgit Kinder

    Reichstag

    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +49-30/22 73 21 52
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten und Führungen:
    unterschiedlich

    Der Neorenaissancebau wurde 1894 eingeweiht und diente bis zum Reichstagsbrand 1933 als Parlamentsgebäude. 1945 wurde es im Verlauf der Kämpfe um die Hauptstadt weitgehend zerstört. Seit 1999 ist das wiederaufgebaute Gebäude, ergänzt durch die von Stararchitekt Sir Norman Foster entworfene spektakuläre Glaskuppel, Sitz des Deutschen Bundestages. Gebäude und Kuppel können nach Voranmeldung besichtigt werden.

    East Side Gallery

    Mühlenstraße 3-100
    10243 Berlin
    Deutschland

    Auf der Karte anzeigen

    Von den 155 Kilometern der Mauer, die 28 Jahre lang die Stadt teilte, ist nicht viel stehengeblieben. Einer der wenigen erhaltenen Mauerreste befindet sich zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke in Friedrichshain. Dieses etwa 1300 Meter lange Teilstück wurde 1990 auf der nach Osten zeigenden Seite mit 106 Bildern bemalt, die als East Side Gallery, eine permanente Open-Air-Galerie, seit 1991 unter Denkmalschutz steht. Witterungseinflüsse und Vandalismus beschädigen die Kunstwerke, so dass die meisten Kunstwerke heute nicht mehr im Original, sondern als Rekonstruktionen zu sehen sind.

    Jüdisches Museum

    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +49-30/25 99 33 00
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Mo 10:00-22:00 Uhr
    Di-So 10:00-20:00 Uhr

    Das Museum zeichnet die jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland nach, es behandelt auch die Geschichte des Antisemitismus und die Verfolgung der Juden während der Nazi-Herrschaft. Der Eingang befindet sich im barocken ehemaligen Kollegienbau, mehr Aufsehen erregt jedoch der von Daniel Libeskind entworfene benachbarte Neubau mit seinem zickzackförmigen Grundriss und einer Fassade aus silbergrauem Zinkblech. Die Gebäude sind durch eine spektakuläre unterirdische Treppenkonstruktion miteinander verbunden.

    Checkpoint Charlie

    Friedrichstraße 43-45
    10969 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +49-30/253 72 50 (Museum)
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Täglich 09:00-22:00 Uhr (Museum)

    Am ehemaligen Grenzübergang zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Sektor Berlins sind heute Bild- und Texttafeln zu sehen, die historische Zusammenhänge erklären. Die Dauerausstellung im Mauermuseum berichtet über den Mauerbau 1961 und seine Folgen sowie über Fluchtversuche und gelungene Fluchten aus der DDR. Gleich nebenan eröffnete 2012 mit der Black Box ein Museum zur Geschichte des Kalten Krieges.

    Brandenburger Tor

    Pariser Platz
    10117 Berlin
    Deutschland

    Auf der Karte anzeigen

    Das ehemalige Stadttor steht am westlichen Ende der Prachtstraße Unter den Linden. Zu DDR-Zeiten lag es in der Sperrzone im Osten der Stadt, heute ist es mit der krönenden Quadriga Wahrzeichen Berlins und Symbol für die deutsche Einheit. Zwischen Brandenburger Tor und dem etwas südlich davon gelegenen Potsdamer Platz befindet sich das 2005 eingeweihte Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal), entworfen von Peter Eisenman. Das wellenförmig angelegte Stelenfeld, bestehend aus 2711 unterschiedlich hohen Betonpfeilern, zählt knapp 500.000 Besucher pro Jahr.

    Museumsinsel

    Am Kupfergraben
    10178 Berlin
    Deutschland
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Fr-Mi 10:00-18:00 Uhr
    Do 10:00-20:00 Uhr

    Die Museumsinsel gehört als historisches Bauensemble zu den Unesco-Weltkulturerbestätten und beherbergt einen der größten Museumskomplexe der Welt. In direkter Nachbarschaft liegen das Alte und das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Pergamonmuseum sowie das Bode-Museum. Ein Tipp: Günstige Kombitickets berechtigen zum Besuch aller Museen, diese können vorab online gebucht werden.

    Schloss Charlottenburg

    Spandauer Damm 10-22
    14059 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +49-30/32 09 10
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Di-So 10:00-18:00 Uhr (Apr-Okt)
    Di-So 10:00-17:00 Uhr (Nov-März)

    Das opulente Barockschloss aus dem frühen 18. Jahrhundert zeugt von der Baulust der preußischen Könige. Seinen Namen trägt es in Erinnerung an die Kurfürstin Sophie Charlotte, Gemahlin Friedrichs I. Zu besichtigen sind u. a. die ehemaligen Privatgemächer des Paares, Silberkammer und Kronschatz der Hohenzollern. Im Sommer sollte man ausreichend Zeit für einen Spaziergang in den ausgedehnten französischen Gärten einplanen.

    Gedenkstätte Berliner Mauer

    Bernauer Straße 111
    13355 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +49-30/46 79 86 666
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten Dokumentationszentrum:
    Di-So 10:00-18:00 Uhr

    Einst verlief in der Mitte der Bernauer Straße die Grenze zwischen Ost- und Westberlin, heute befindet sich auf dem ehemaligen Grenzstreifen eine Gedenkstätte mit Dokumentations- und Besucherzentrum. Dazu gehören auch ein Stück der Originalmauer sowie Fototafeln und Videoinstallationen, die über den Aufbau der damaligen Grenzanlagen informieren. Viele Besucher ziehen nach der Besichtigung weiter in den Mauerpark (Gleimstraße, mauerpark.info), wo sonntags ein beliebter Freiluft-Flohmarkt stattfindet.

    Volkspark Friedrichshain

    Am Friedrichshain 1
    10407 Berlin
    Deutschland

    Auf der Karte anzeigen

    Dieser Park erstreckt sich zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Tagsüber wird das Gelände von Sportlern und Familien genutzt, bei Kindern ist vor allem der Märchenbrunnen mit Figuren aus den Märchen der Gebrüder Grimm beliebt. Abends locken u. a. das Freiluftkino und die Veranstaltungen im Pavillon zahlreiche Besucher in den Park.

    Fernsehturm

    Alexanderplatz
    10437 Berlin
    Deutschland
    Auf der Karte anzeigen

    Der Fernsehturm ist mit 368 Meter Höhe das höchste Bauwerk Berlins und zugleich eines seiner Wahrzeichen. Von der Aussichtsplattform auf 204 Meter reicht der Blick über die Stadt an klaren Tagen bis zu 40 Kilometer weit. Für den optimalen Überblick dreht sich das Restaurant, auf 207 Meter gelegen, in 60 Minuten einmal um die eigene Achse. Am Fuße des Turms liegt der geschäftige Alexanderplatz mit der Weltzeituhr und dem Brunnen der Völkerfreundschaft.

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    Landesinformationen

    Überblick

    Einst als „Land der Schnitzel und Lederhosen” verspottet, hat sich das Image Deutschlands in den letzten 20 Jahren stark modernisiert. Die großen Städte ziehen Besucher aus aller Welt an, allen voran die Hauptstadt Berlin. Vor allem seit dem Fall der Berliner Mauer 1989 hat sich die Stadt mit ihren Kultur- und Partyangeboten einen Namen als europäisches Reiseziel gemacht.

    Doch auch in anderen Städten Deutschlands versteht man es zu feiern. So lockt der Hamburger Hafengeburtstag jedes Jahr rund zwei Millionen Besucher an, das Rheinland ist berühmt für seinen Karneval, das Münchner Oktoberfest (im September!) ist ein weltweit bekanntes Ereignis.

    Auch landschaftlich bietet das Land viel Sehenswertes: vom Wattenmeer und den Tiefebenen im Nordwesten, den Seenlandschaften im Nordosten des Landes über zahlreiche Mittelgebirge und Heidelandschaften bis hin zu den Mittelgebirgen und den Alpen.

    Geographie

    Deutschland grenzt im Norden an Dänemark, die Nord- und Ostsee, im Westen an die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich, im Süden an die Schweiz und Österreich, im Osten an Polen und die Tschechische Republik.

    Von Süden nach Norden unterscheidet man drei Landschaftsräume: die Alpen mit dem Alpenvorland, die waldreiche Mittelgebirgszone und die Norddeutsche Tiefebene.

    Das Rheinland, die Nordseeküste, der Schwarzwald und Bayern sind die traditionellen Urlaubsgebiete im Westen Deutschlands. Im Osten Deutschlands, besonders in Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern, gibt es unzählige Seen, die ebenfalls Touristen anlocken. Die Tiefebenen gehen in das Hügel- und Bergland der Lausitz und Sachsens über. Das Elbsandsteingebirge südlich von Dresden beeindruckt nicht nur Wanderfreunde mit seinen bizarren Felsformationen.

    Das Erzgebirge ist ein beliebtes Wintersport- und Erholungsgebiet. Im Herzen Deutschlands liegen der Thüringer Wald und der Harz, waldreiche Mittelgebirge, in denen man ebenfalls herrlich wandern kann.

    Zum deutschen Teil der Alpen gehören die Allgäuer, die Berchtesgadener und die Bayerischen Alpen mit der Zugspitze (2962 m) als höchstem Gipfel. Charakteristisch für diese Region sind Hochgebirgsformen mit Graten und steil abfallenden Wänden. Das Alpenvorland ist eine weite, hügelige Hochebene, die sich nach Norden und Nordosten zur Donauebene hin erstreckt. Moore, Hügelketten und Seen bestimmen das Landschaftsbild.

    Elbe, Oder, Weser, Rhein, Mosel, Donau, Isar, Main und Neckar sind die wichtigsten Flüsse Deutschlands. Der größte natürliche See ist der zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich gelegene Bodensee.

    Allgemeine Informationen

    Fakten

    Bevölkerung: 81,9 Millionen (Schätzung 2016)

    Bevölkerungsdichte (pro qkm): 227

    Hauptstadt: Berlin.
    Einwohner: 3,5 Millionen (Schätzung 2016).

    Sprache

    Amtssprache ist Deutsch. Hochdeutsch wird als Standardsprache in den überregionalen Medien und als Schriftsprache verwendet. Die zahlreichen regionalen Dialekte weichen teilweise stark vom Hochdeutschen ab.

    Deutsch ist eine von 23 Amtssprachen sowie – neben Englisch und Französisch – eine der Arbeitssprachen der Europäischen Union (EU).

    Währung

    1 Euro = 100 Cents.
    Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

    Elektrizität

    230 V, 50 Hz.

    Feiertage

    Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2017 bis Dezember 2018 aufgelistet.

    2017

    Neujahr: 1. Januar 2017
    Heilige Drei Könige: 6. Januar 2017*
    Karfreitag: 14. April 2017
    Ostersonntag: 16. April 2017
    Ostermontag: 17. April 2017
    Tag der Arbeit: 1. Mai 2017
    Christi Himmelfahrt: 25. Mai 2017
    Pfingstsonntag: 4. Juni 2017
    Pfingstmontag: 5. Juni 2017
    Fronleichnam: 15. Juni 2017*
    Mariä Himmelfahrt: 15. August 2017*
    Tag der Deutschen Einheit: 3. Oktober 2017
    Reformationstag: 31. Oktober 2017****
    Allerheiligen: 1. November 2017*
    Buß- und Bettag: 22. November 2017**
    Weihnachten: 25. und 26. Dezember 2017

    2018

    Neujahr: 1. Januar 2018
    Heilige Drei Könige: 6. Januar 2018*
    Karfreitag: 30. März 2018
    Ostersonntag: 1. April 2018
    Ostermontag: 2. April 2018
    Tag der Arbeit: 1. Mai 2018
    Christi Himmelfahrt: 10. Mai 2018
    Pfingstsonntag: 20. Mai 2018
    Pfingstmontag: 21. Mai 2018
    Fronleichnam: 31. Mai 2018*
    Mariä Himmelfahrt: 15. August 2018*
    Tag der Deutschen Einheit: 3. Oktober 2018
    Reformationstag: 31. Oktober 2018***
    Allerheiligen: 1. November 2018*
    Buß- und Bettag: 21. November 2018**
    Weihnachten: 25. und 26. Dezember 2018

    *Nur in katholisch geprägten Regionen und Bundesländern
    **Nur in Sachsen
    ***Nur in den neuen Bundesländern
    **** Einmalig als bundesweiter Feiertag

    Alle Angaben ohne Gewähr.

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    Original statt Kopie: Stasi-Museum statt Checkpoint Charlie

    Das Wachhäuschen in der Mitte der Friedrichstraße: eine bloße Kopie. Am Checkpoint Charlie trifft Geschichte auf Kitsch und Kommerz. Trotzdem lassen sich hier jedes Jahr Millionen Touristen ablichten. Aber auch ohne Rummelplatz-Atmosphäre kann man sich auf die Spuren der DDR begeben. Im Stasi-Museum im Haus 1 des einstigen Ministeriums für Staatssicherheit im Stadtteil Lichtenberg sind u. a. die Arbeitsräume von Erich Mielke, letzter Minister für Staatssicherheit der DDR, in ihrem Originalzustand von 1989 erhalten und seit 1990 zu besichtigen. Außerdem zeigt die Dauerausstellung „Staatssicherheit in der SED-Diktatur“ eindrucksvoll, mit welchen Mitteln und Methoden das Ministerium seine Bürger bespitzelte.

    Stasi-Museum
    Ruschestraße 103, Haus 1
    10365 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +49-30/553 68 54

    Öffnungszeiten:
    Mo-Fr: 10:00-18:00 Uhr
    Sa, So und Feiertage: 11:00-18:00 Uhr

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Vor Ort unterwegs

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Berlin verfügt über ein umfangreiches S- und U-Bahn-Netz, außerdem verkehren Straßenbahnen und Busse. Auskünfte zu Linien, Fahrplänen und -preisen erhält man auf der Website der Berliner Verkehrsbetriebe (bvg.de). Zusätzliche Informationen zu speziellen Angeboten für Reisende erteilt das Hauptstadtportal (berlin.de).

    Taxis

    Auf Berlins Straßen fahren etwa 7500 Taxis. Sie sind mit Taxametern ausgestattet, individuelle Preisabsprachen sind nicht gestattet. Braucht man ein Taxi, winkt man es vom Straßenrand aus heran oder bestellt es telefonisch. Zu den großen Serviceanbietern gehören u. a. Taxi Funk Berlin (Tel.: +49-30/44 33 22) und Funk Taxi Berlin (Tel.: +49-30/26 10 26).

    Flug und Übernachtung

    Entdecken

    Aus Berlin mit Liebe: Eine Wandmalerin verwandelt ihre Stadt durch Kunst

    Die russische Künstlerin Polina Soloveichik hatte niemals daran gedacht, nach Berlin zu ziehen. Aber nach einem Kurztrip hat sie sich in das „Kalte Paradies” verliebt. Nun spricht sie über ihr Leben, gefüllt mit Kunst, Reisen und inspirierenden Auslandsabenteuern!

    Unsere #inspiredby Videos nehmen dich mit auf eine Weltreise der etwas anderen Art. Erlebe die Welt aus der Perspektive von Künstlern, Musikern, Athleten und unserer eigenen Crew. Sieh dir an, welchen Einfluss ihre Reise auf sie hat, lass dich von ihrer Story inspirieren.

    http://youtube.com/lufthansa/inspiredby

    Flug und Übernachtung

    Genießen

    Nightlife in Berlin

    ListeKarte

    Berlin ist fordernd: Tagsüber locken die Bauwerke, Museen und Galerien, doch auch am Abend geht es immer noch weiter mit einem attraktiven Programm. Theater, Philharmonie, Oper und Musical, dazu Clubs, Konzerte, Bars und ein schier

    umwerfendes Angebot an alternativen Locations und Off-Theatern bieten sich an, um – ganz nach Wunsch – aufregende oder entspannende Abende zu gestalten.

    Berghain/Panorama Bar

    Am Wriezener Bahnhof
    10243 Berlin
    Deutschland
    Auf der Karte anzeigen

    Dieser Techno-Club gehört zu den bekannten Adressen Berlins. Die Türsteher sind gefürchtet, denn ihre Auswahlkriterien bleiben ein Mysterium. Die Party beginnt freitags und samstags gegen Mitternacht und endet gegen Mittag des nächsten Tags.

    Das Gift

    Donaustraße 119
    12043 Berlin
    Deutschland
    Auf der Karte anzeigen

    Ein Stück Schottland in einer Eckkneipe in Neukölln: Hier bekommt man Whisky und Bier vom Fass, außerdem gibt es eine interessante Abendkarte, auf der schottische Spezialitäten wie Haggis stehen. Beliebt sind die Juke-Box, die Kunstausstellungen und die intimen Konzerte.

    Chalet

    Vor dem Schlesischen Tor 3
    10997 Berlin
    Deutschland
    Auf der Karte anzeigen

    Dieser angesagte Technoclub ist in einer Backsteinvilla von 1850 auf der Lohmühleninsel im Landwehrkanal untergebracht. Das Interieur wurde weitgehend im Originalzustand belassen, stilechte Möbel ergänzen den Retro-Look. Besonders schön ist der Märchengarten, das fantasievoll gestaltete Außengelände, das im Sommer die beiden Floors im Gebäude als Tanzfläche und Chill-out-Area ergänzt.

    Clärchens Ballhaus

    Auguststr. 24

    10117 Berlin–Mitte
    
Deutschland
    Auf der Karte anzeigen

    Nirgends kommt man dem Berlin der Gründerzeit so nahe wie in diesem Ballhaus, einem der letzten der Stadt. Besonders anrührend ist die sanft angestaubte Pracht des Spiegelsaals, der jahrzehntelang als Lager genutzt wurde. Hier finden nun wieder Tanzveranstaltungen in der nostalgisch vernarbten Deko statt. Auch einige Szenen des TV-Films „Stauffenberg“ (2004) und von Quentin Tarantinos Kinoerfolg „Inglourious Basterds“ (2009) wurden in Clärchens Ballhaus gedreht.

    Watergate

    Falckensteinstraße 49
    10997 Berlin
    Deutschland
    Auf der Karte anzeigen

    Das Watergate, 2002 eröffnet, gehört zu den bekannten Clubadressen Berlins. Es ist am Ufer der Spree an der Oberbaumbrücke (Kreuzberg) untergebracht. Auf zwei Floors laufen Elektro, House, Techno und Minimal. Der Clou sind die bodentiefen Fenster im Erdgeschoss, dem Waterfloor, die einen unverstellten Blick auf den Fluss erlauben.

    Flug und Übernachtung

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    Glamour und Currywurst

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    Berlin von seiner besten Seite

    Sie leben, lieben und arbeiten in Berlin. Und sie haben großen Erfolg: Kunstsammler und Schauspielerinnen, Köche und Schriftstellerinnen, Komiker und Modemacherinnen.

    Die deutsche Hauptstadt hat sie geprägt, und auch sie haben das Gesicht der Metropole verändert. Fünf Frauen und fünf Männer, die Berlin von seinen besten Seiten zeigen.

    Martina Gedeck, Schauspielerin

    Hier fühlen sich auch Menschen wohl, die nicht perfekt sind.“ – Martina Gedeck, Schauspielerin

    Martina Gedeck gehört zu den renommiertesten Darstellerinnen des deutschen Kinos. Aufgewachsen in Landshut, landete sie 1971 in Berlin – und sie will nie wieder weg.

    Sie kamen als Kind mit Ihren Eltern nach Berlin. Würden Sie wieder herziehen?
    Unbedingt. Städte wie Rom, Paris und Wien suggerieren mit ihren alten Zentren, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind. Aber das ist ja nicht so. Das Einzige, was wir mit Gewissheit über das Leben sagen können, ist, dass es sich permanent verändert. Und genau dafür steht Berlin. Natürlich sind dabei auch Bausünden passiert. Aber gerade das macht das Besondere der Stadt aus: Hier fühlen sich auch Menschen wohl, die nicht perfekt sind.

    Wie hat Berlin Sie geprägt?
    Die Stadt blickt immer nach draußen, sie ist sich selbst nicht genug. Das hat viel mit der Vergangenheit zu tun, mit der isolierten Insellage Westberlins inmitten der DDR.

    An welchen Orten in Berlin würden Sie gern mal drehen?
    Auf dem Teufelsberg – ein aufregender Ort. In der Erde verbirgt sich der Rohbau der Wehrtechnischen Fakultät, die im Dritten Reich als Teil der „Welthauptstadt Germania“ geplant war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bauruine mit Trümmern von zerbombten Häusern zugeschüttet. Manchmal findet man unter der Grasschicht noch Kacheln und Scherben. Heute steht auf dem Berg übrigens eine neue Ruine: eine frühere Abhörstation der Amerikaner. Aber es sind nicht nur die geschichtsträchtigen Orte, die Berlin ausmachen. Die Stadt ist so außergewöhnlich und vielfältig – man könnte hier jeden Film drehen!

    Welche Berliner Drehorte sind Ihnen besonders gut in Erinnerung geblieben?
    Die Bismarckallee erinnert mich an den Film „Der Baader Meinhof Komplex“, denn dort haben wir die Demonstrationen gegen den Schah-Besuch gedreht, bei denen Benno Ohnesorg erschossen wurde. Die ganze sechsspurige Straße war gesperrt, und Verkehrsschilder, Ampeln, Busse sahen aus wie im Jahr 1967. Wenn ich vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz stehe, muss ich an „Das Leben der Anderen“ denken. Dort haben wir die Theaterszenen gedreht – und die wunderbare Tanzszene zu Beginn des Films.

    Murat Topal, Comedian

    Man kann, kulturell gesehen, fast die ganze Welt kennenlernen.“ – Murat Topal, Comedian

    Bevor er Komiker wurde, war Murat Topal Polizist. Er tritt regelmäßig u. a. in der Ufa-Fabrik auf.

    „Mein Talent als Komiker habe ich als Polizist in Kreuzberg entdeckt. Brenzlige Situationen habe ich immer mit Humor zu regeln versucht. Für mich geht es bei der Polizeiarbeit und bei Comedy um das Gleiche: darum, sich auf Menschen und Situationen einzustellen und andere in ihrer Lebensrealität abzuholen.

    Für Comedians ist Berlin einerseits ein hartes Pflaster, denn die Konkurrenz ist riesig. Andererseits können sich Newcomer auf vielen kleinen Bühnen ausprobieren. Überhaupt ist Berlin unglaublich vielfältig. Man kann, kulturell gesehen, fast die ganze Welt kennenlernen, ohne weit zu verreisen. Allein in Neukölln, wo ich aufgewachsen bin, leben Menschen aus 160 Ländern. Um ein Gefühl für die Bandbreite des türkischen Lebens zu bekommen, empfehle ich die wunderschöne Şehitlik-Moschee am Columbiadamm und die schwul-lesbische Orientparty Gayhane im SO36 am Heinrichplatz.“

    Leyla Piedayesh, Modemacherin

    In dieser Stadt ist straßentauglicher Look angesagt.“ – Leyla Piedayesh, Modemacherin

    Lala Berlin (lalaberlin.com), das Label von Leyla Piedayesh, steht für den urbanen Berlin-Chic.

    „Allein wegen des Kopfsteinpflasters überall können Frauen in Berlin keine hohen Schuhe tragen“, sagt Leyla Piedayesh, „in dieser Stadt ist straßentauglicher Look angesagt – den liefere ich.“ Da passt es gut, dass die gebürtige Iranerin immer schon lieber praktische Jungsklamotten getragen hat: Baggypants, Feinripp-T-Shirts, Westen und klobige Pennyloafer. „Bevor ich etwas entwerfe, gehe ich zuerst im Geiste meine früheren Sachen durch“, erklärt Piedayesh. Ihre Kleidung kombiniert sie dann mit Elementen, die ihr im Alltag auffallen.

    Das kann eine Lederjacke im Secondhand-Laden in Prenzlauer Berg sein, wo ihr Atelier liegt, oder ein Graffito in der U-Bahn, auf dem Weg nach Hause in den Wedding. Auch die Vergangenheit Berlins inspiriert Piedayesh, etwa die Farbkombinationen von Graffiti und Tags aus den Achtzigern. Auf den Flohmarkt am Mauerpark, wo die Modedesignerin viele Anregungen zu ihrer ersten Kollektion selbst gestrickter Pulswärmer fand, geht sie immer noch manchmal. Sie könnte es sich nicht vorstellen, in einer anderen Stadt als Berlin ihre Mode zu entwickeln: „So viele Kreative wie hier findet man nirgendwo sonst in Deutschland.“

    Christoph Fahle, Unternehmer

    Heute gründet man ein Start-up, um ein Mädchen zu beeindrucken.“ – Christoph Fahle, Unternehmer

    Christoph Fahle hat das Betahaus (betahaus.de) mitgegründet, Deutschlands bekanntesten Coworking-Space; er ist einer von drei Geschäftsführern des Projekts.

    Arbeit in normalen Büros oder als einsamer Selbstständiger zu Hause? Für Christoph Fahle war beides unvorstellbar, als er mit Freunden im April 2009 das Betahaus gründete: ein Ort für Coworking, flexibles, mobiles, gemeinsames Arbeiten auf 2000 Quadratmetern. In der früheren Waschlappenfabrik am Berliner Moritzplatz gibt es inzwischen mehr als 350 Arbeitsplätze, dazu ein Café und eine Werkstatt. Einen Schreibtisch kann man hier dauerhaft oder auch tageweise buchen, zusätzlich Extras wie eine Kaffee-Flatrate oder ein Schließfach.

    „In den Siebzigern hat man eine Band gegründet, um ein Mädchen zu beeindrucken – heute gründet man ein Start-up“, sagt Fahle. Aber nicht nur Jungunternehmer, auch Journalisten, Programmierer, Architekten, Tischler und Grafiker mieten sich im Betahaus ein. Fahle ist in Essen aufgewachsen, nach Berlin kam er zum Politikstudium. Im Betahaus kümmert er sich um die Workshops, den „Makers Room“ mit 3-D-Druckern und die Werkstatt. Auch in Köln, Hamburg, Sofia und Barcelona haben Betahäuser eröffnet. Wenn Fahle durch das Betahaus läuft, kennt ihn fast jeder – und er weiß von den meisten, woran sie gerade arbeiten. Wenn er sich allerdings selbst richtig konzentrieren will, gibt es für ihn, ausgerechnet, manchmal nur eine Lösung: Er bleibt zu Hause.

    Christian Boros, Kunstsammler

    Berlin bietet Freiräume, man kann die Stadt noch gestalten.“ – Christian Boros, Kunstsammler

    Christian Boros besitzt die größte Privatsammlung zeitgenössischer Kunst in Berlin. Einen Teil stellt der 49-Jährige in einem ehemaligen Bunker aus (sammlung-boros.de).

    „Kreative haben Berlin geprägt, nicht Monarchen, Banker oder Bürgertum. Da vieles in der Stadt nicht funktioniert, muss oft improvisiert werden, das wirkt auf Kreative anziehend. Berlin bietet Freiräume, man kann die Stadt noch gestalten. Deshalb leben hier um die 7000 Künstler aus der ganzen Welt. Die meisten Werke meiner Sammlung sind auch in der Stadt entstanden, das erste – ein Ventilator von Ólafur Elíasson – habe ich übrigens 1998 auf der ersten Berlin Biennale erstanden.

    Elíasson hatte da gerade sein Atelier von Kopenhagen hierher verlegt. Einen typischen Berliner Stil gibt es in meinen Augen nicht. Es ist eher die Haltung, die den Künstlern, die hier arbeiten, gemeinsam ist. Sie hinterfragen viel, nehmen nichts als selbstverständlich. Das hat auch damit zu tun, dass die Stadt für die meisten Wahlheimat ist. Im Jahr 2003 habe ich den ehemaligen Reichsbahnbunker in der Nähe der Friedrichstraße gekauft, um dort meine Sammlung zu präsentieren – ein faszinierendes Gebäude. Es steht für die Verwandlungen der Stadt, für die ständigen Brüche. In der Nazi-Zeit war der Bunker Zufluchtsort, in der DDR wurden hier Südfrüchte gelagert, nach der Wende war es ein Technoclub. Noch immer ist in Berlin alles in Bewegung, auch ich kann immer wieder Neues entdecken.“

    Judith Holofernes, Sängerin

    „Weil die Stadt noch günstig ist, sind die Leute hier sehr frei.“ – Judith Holofernes, Sängerin

    Bis 2012 war Judith Holofernes Frontfrau und Gitarristin der Band Wir sind Helden. In Berlin hat sie auch ihr Soloalbum „Ein leichtes Schwert“ (2014) aufgenommen, das zweite Soloalbum „Ich bin das Chaos“ erschien 2017 (judithholofernes.com).

    Ist Berlin eine gute Stadt zum Musikmachen?
    Ganz klar. In Berlin kann man sehr lange abseitige Ideen verfolgen und sich mit einem Nebenjob in einer Kneipe durchschlagen. Weil die Stadt noch günstig ist, sind die Leute hier sehr frei. Sie können sich Müßiggang leisten – für mich die Grundlage für künstlerische Produktivität. Deshalb entsteht in der Stadt so viel interessante Kunst. Ich finde, das ist sehr wertvoll und unbedingt schützenswert.

    Was inspiriert Sie am meisten?
    Musik. In Berlin finden so viele Konzerte statt wie kaum woanders: Man muss nur wie ein Kuckucks-Baby den Schnabel aufhalten – es kommt alles rein: Weltstars, aber auch Abseitiges wie die Band Tinariwen, deren Mitglieder vom Volk der Tuareg stammen.

    Welche Berliner Bühne mögen Sie besonders?
    Im Lido am Schlesischen Tor trete ich am liebsten auf, das ist ein wunderschöner, gemütlicher Club. Eines meiner schönsten Konzerte aber habe ich auf der Freilichtbühne in der Wuhlheide gegeben, die mitten im Wald liegt. Wenn die Abendsonne scheint, ist es dort wie verzaubert. Würde ich noch Straßenmusik machen, würde ich wahrscheinlich die Admiralbrücke in Kreuzberg wählen – ein schöner Ort, und die Menschen, die auf der Brücke sitzen, haben Zeit zum Zuhören. Aber ich würde auch gern auf einem Lastenrad mit einem Verstärker vorn drauf unterwegs sein und spontan an schönen Orten singen.

    Robert Harting, Diskuswerfer

    Meinen Erfolg habe ich auch Berlin zu verdanken.“ – Robert Harting, Diskuswerfer

    Robert Harting, Olympiasieger, Welt- und Europameister im Diskuswerfen, kam als Teenager nach Berlin. Hier fand er auch den Glauben an sich selbst.

    Sie sind in Cottbus geboren. Warum sind Sie nach Berlin gezogen?
    Ich bin mit 15 ins Sportinternat gekommen und habe alles andere dafür zurückgelassen. Ich war schon damals zwei Meter groß und mehr als hundert Kilo schwer, der Name Robert hat da nicht gereicht. Nach ein paar Wochen hat sich der Spitzname Shaggy durchgesetzt, den habe ich bis heute. Meinen Erfolg habe ich auch Berlin zu verdanken, ich musste hier schnell selbstständig werden. Natürlich habe ich auch das Nachtleben kennengelernt – ich genieße diese Stadt in jeder Sekunde.

    Von 2009 an haben Sie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert, jetzt machen Sie Ihren Master-Abschluss. Wie vereinbaren Sie das Studium mit dem Sport?
    Ich bewege mich in zwei verschiedenen Welten. Aber ich habe eine Schnittmenge gefunden und eine Sportlotterie aufgebaut, die Sportler finanziell unterstützen soll, da geht es auch um Marken und Strategien. Diskuswerfen kann man ungefähr bis 36 machen, dann hat es keinen Sinn mehr. Ich male auch, aber das halte ich bisher zurück.

    Wenn Sie an Berlin denken, welches Bild haben Sie da im Kopf?
    Es ist eher ein Geruch. Den der U-Bahnhöfe, diese lauwarme Luft, der Teer, die Steine. Als ich mit 15 das erste Mal U-Bahn gefahren bin, hatte ich das Gefühl, ich bin auf einem anderen Planeten. Ich habe die Augen aufgerissen und alles in mich aufgesaugt. Mittlerweile fahre ich meistens Auto, in Berlin ist mein Bekanntheitsgrad groß. Manchmal wird man aber auch erkannt, wenn man gar nicht damit rechnet, in der Dominikanischen Republik zum Beispiel.

    Tim Raue, Koch

    Für mich ist Berlin die kulinarische Hauptstadt Deutschlands.“ – Tim Raue, Koch

    Tim Raue war Mitglied der Kreuzberger Gang „36 Boys“, heute führt der Sternekoch drei Restaurants in Berlin, unter anderem das La Soupe Populaire (Neueröffnung voraussichtlich im Dezember 2017; lasoupepopulaire.de).

    „Berlin ist meine Heimat. Meine zweite Stelle als Küchenchef trat ich mit 24 in der Kaiserstube am Pergamonmuseum an. Dort stehen Berliner Klassiker wie Königsberger Klopse oder Frikassee mit Stubenküken auf der Karte.

    Heute koche ich am liebsten asiatisch – ich will meine Gäste auf eine Achterbahn der Aromen setzen, und das geht am besten mit Gewürzen aus Asien. Aber in jüngster Zeit kehre ich immer wieder zu meinen Wurzeln zurück, zuletzt mit dem Restaurant La Soupe Populaire in Prenzlauer Berg, wo ich unter anderem Königsberger Klopse serviere.

    Außerdem arbeite ich gerade an der perfekten Currywurst – als Kind war das eine meiner Leibspeisen.

    Für mich ist Berlin die kulinarische Hauptstadt Deutschlands, nirgendwo sonst ist die Auswahl an guten Restaurants so groß wie hier: In Kreuzberg und Neukölln kann man authentisch türkisch, im alten Westen georgisch und russisch essen, und in den Ex-Ostbezirken findet man die besten Vietnamesen, denn zu DDR-Zeiten sind viele Einwanderer aus Vietnam dorthin gezogen.

    Meine Frau und ich kochen nicht zu Hause, wir gehen immer essen. Unser Lieblings-Hongkong-Chinese ist das Good Friends, unser Lieblings-Thai das Moon Thai, beide in der Nähe vom Savignyplatz. Auch eine Entdeckung: die Cordobar in Mitte. Dort servieren zwei Österreicher richtig gute Weine und leckere Kleinigkeiten.“

    Indira Koch, Geigerin

    Man hat hier unglaublich viele Möglichkeiten aufzutreten.“ – Indira Koch, Geigerin

    Indira Koch ist Stellvertretende Konzertmeisterin an der Deutschen Oper in Berlin (deutscheoperberlin.de). Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Zehlendorf.

    Am Anfang hat Berlin die Geigerin Indira Koch schockiert. Bei einem ihrer ersten Auftritte – die Premiere von Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ – buhten viele Zuschauer laut und anhaltend, andere jubelten genauso kräftig und ausdauernd. Koch sah sich fassungslos im Orchestergraben um. Die übrigen Musiker aber zuckten nur entspannt mit den Schultern. „In der Schweiz, wo ich aufgewachsen bin, und in den USA, wo ich studiert habe, ist so eine offene Reaktion nach einer Aufführung unvorstellbar“, erklärt die Geigerin.

    Inzwischen schätzt sie das Berliner Publikum aber ganz besonders, eben weil es so ehrlich und spontan ist. „Jede Premiere ist spannend.“

    Überhaupt glaubt Koch an das heutige Berlin als „Sehnsuchtsort für internationale Musiker“. Viele ihrer Musikerfreunde sind hierher gezogen: ehemalige Kommilitonen aus Philadelphia, befreundete Kollegen aus Israel, Island und der Schweiz. „Man hat unglaublich viele Möglichkeiten aufzutreten und kann so viel Kultur erleben; es gibt hier allein schon sieben professionelle Orchester.“ Auch Koch hat bereits einige Orte in der Stadt bespielt. In der Gedächtniskirche ist sie aufgetreten, ebenso in der Tischlerei, einem neuen Saal der Deutschen Oper. Gerade sucht sie weitere Bühnen.

    Mit ihrem Mann, dem Cellisten Wolfgang Emanuel Schmidt, gründete sie 2010 das Kammerorchester „Metamorphosen Berlin“, das vor allem Musik der Romantik spielt.

    Stefanie de Velasco, Schriftstellerin

    Die Stadt ähnelt einem Dschungel, in dem man immer wieder Neues entdeckt.“ – Stefanie de Velasco, Schriftstellerin

    Stefanie de Velasco, aufgewachsen im Rheinland, lebt seit vielen Jahren in Berlin. In ihrem Roman „Tigermilch“ (2013) erzählt sie von einer Jugendfreundschaft in der Großstadt.

    „Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass die Geschichte über die Freundinnen Nini und Jameelah in Berlin richtig angesiedelt ist, weil die soziale Kontrolle hier geringer ist als in einer Kleinstadt. Der Roman spielt zwischen dem letzten westlichen Zipfel von Kreuzberg bis rein nach Charlottenburg zum Stuttgarter Platz. Ich wollte die Geschichte nicht in Neukölln oder einem anderen vermeintlichen Problembezirk ansiedeln, denn Armut und interkulturelle Konflikte gibt es überall in Berlin.

    Für Schriftsteller ist es die perfekte Stadt. Man kann hier noch günstig wohnen, und weil die Stadt so groß ist, ähnelt sie einem Dschungel, in dem man immer wieder etwas Neues entdecken kann.

    Ich habe lange in Neukölln gewohnt, leider hat die Gentrifizierung den Bezirk verändert. Sie bedeutet auch Domestizierung in eine eintönige Richtung. Denn irgendwann gibt es nichts mehr zu erschließen – für mich als Autorin eine frustrierende Angelegenheit.

    Ich wohne jetzt in Schöneberg und fühle mich dort sehr wohl: Der Bezirk ist von den Medien unbeachtet, gleichzeitig findet man hier alles, was die Stadt für mich so lebenswert macht: eine lebendige türkische Community, Studenten, schwul-lesbisches Leben und dazwischen immer noch Berliner Originale.

    Ich hätte in einer anderen Stadt sicherlich nicht mit dem Schreiben Ernst gemacht, nicht zuletzt deswegen, weil der Rhythmus dieser Stadt einen packt. Wie sagte Robert Walser so schön? ‚Berlin gibt immer den Ton an.‘ Das kann ich nur bestätigen.“

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    Restaurants in Berlin

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    Ob Sterneküche oder Hausmannskost, Hipster-Cafés oder Kleinbrauereien, Streetfood aus aller Welt, Bulette (gebratene Hackfleischbällchen) oder die berühmte Berliner Currywurst – die kulinarischen Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. In den besseren Lokalen sollte man trotzdem fürs Dinner einen Tisch reservieren.

    Einige Stadtteile haben sich als Hotspots für bestimmte Landesküchen etabliert, so etwa Kreuzberg für türkische und arabische Küche, Charlottenburg für alle asiatiaschen Köstlichkeiten.

    Restaurant Tim Raue

    Rudi-Dutschke-Straße 26
    10969 Berlin
    Deutschland
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    Preisniveau: Luxuriös

    Der Sternekoch überrascht in seinem Kreuzberger Restaurant mit immer neuen asiatischen Fusion-Gerichten, stets perfekt arrangiert und höchst aromatisch. Das Ergebnis sind raffinierte Kreationen wie Kaisergranat (Hummer) mit Wasabi oder Spanferkel mit Dashi (Fischsud) und japanischem Senf. Lunch wird mittwochs bis samstags serviert, Dinner dienstags bis samstags. Eine Reservierung wird dringend empfohlen.

    Hugos

    Budapester Straße 2
    10787 Berlin
    Deutschland
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    Preisniveau: Luxuriös

    Dieses elegante Sternerestaurant unter der Ägide von Küchenchef Eberhard Lange ist im 14. Stock des Intercontinental Hotels untergebracht. „Unverkennbare Finesse auf dem Teller und auf den Punkt gebrachter Geschmack“, lobt der Guide Michelin. Der einmalige Blick auf die Siegessäule, über den Alexanderplatz bis zur Gedächtniskirche ergänzt den Gourmetgenuss.

    Mogg Deli

    Auguststraße 11-13
    10117 Berlin
    Deutschland
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    Preisniveau: Moderat

    In der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule, heute Teil der Kunstmeile in Mitte, sind mehrere Galerien und zwei Restaurants untergebracht: Das Pauly Saal im Stil der 1920er-Jahre und das Mogg, das einen Hauch von New York City nach Berlin bringt – hier bekommt man Spezialitäten wie Pastrami, Bagels und erstklassigen Cheesecake serviert. Auch das Interieur erinnert an ein amerikanisches Deli der Vorkriegszeit.

    Madame Ngo

    Kantstr. 30
    10623 Berlin
    Deutschland
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    Preisniveau: Moderat

    Charlottenburg gilt als beste Adresse für asiatisches Essen, und die inzwischen vier Restaurants von Koch und Restaurantbesitzer Duc Ngo an der Kantstraße sind besonders erfolgreich. Dieses in der Hausnummer 30 ist eine vietnamesisch-französische Brasserie. Auf der Karte stehen Köstlichkeiten der Fusion-Küche wie Bánh mì, also französisches Baguette mit Pastete, gewürzt mit Fischsauce, Koriander und marinierten Karotten.

    Kreuzburger

    Oranienstraße 190
    10999 Berlin
    Deutschland
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    Preisniveau: Günstig

    Kreuzburger-Filialen gibt es in Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Mitte und Kreuzberg. Das Konzept des Franchise ist einfach und überzeugend: Man konzentriert sich auf Burger und Pommes, doch die Varianten und hausgemachte Würzsaucen sorgen für Abwechslung, auch in vegetarischen Kombinationen.

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    Alle Events in Berlin

    Berlin Fashion Week

    16. – 19. Januar 2018
    Juli 2018
    Website

    Ort: verschiedene Veranstaltungsorte in Berlin

    Die klassischen Laufsteg-Schauen, Showrooms und ein umfangreiches Rahmenprogramm machen diese Modemesse zwei Mal pro Jahr zum Zentrum der Modewelt. Junge und bereits etablierte Modedesigner präsentieren ihre Kollektionen.

    Internationale Grüne Woche

    19. – 28. Januar 2018
    Website

    Ort: Messegelände

    Die Grüne Woche, gegründet im Berlin der 1920er-Jahre, ist eine internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Sie ist zum einen Fachmesse u. a. für die Ernährungswirtschaft, die Gastronomie sowie für Importeure von Agrarprodukten, zum anderen eine beliebte Publikumsmesse mit einem umfangreichen Angebot an Nahrungs- und Genussmitteln, Küchen- und Haustechnik.

    Sechstagerennen

    25. – 30. Januar 2018
    Website

    Ort: Velodrom, Landsberger Allee

    Das Sechstagerennen ist eine traditionsreiche Bahnradsport-Veranstaltung, bei der die weltbesten Radsportler starten. Zu den Wettbewerben gehören u. a. Zweiermannschaftsfahren, Ausscheidungsfahren und 1000-Meter-Mannschaftszeitfahren. Die Stimmung ist stets ausgelassen wie bei einem Volksfest.

    Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale)

    15. – 25. Februar 2018
    Website

    Ort: Verschiedene Kinos in Berlin

    Die Berlinale gilt als das Berliner Kulturereignis und eine der wichtigsten Veranstaltungen der internationalen Filmindustrie zugleich. Zu den Besuchern zählen Vertreter der Filmbranche und der Fachpresse sowie interessiertes Publikum – viele Vorführungen in den verschiedenen Reihen sind rasend schnell ausverkauft. Es werden verschiedene Preise ausgelobt, die bedeutendsten sind die Goldenen und Silbernen Bären in acht Wettbewerbskategorien, darunter Bester Film und Beste Regie.

    Karneval der Kulturen

    18. – 21. Mai 2018
    Website

    Ort: Berlin Kreuzberg

    Rund um Pfingsten wird Berlin-Kreuzberg für vier Tage zum Schauplatz dieses riesigen multikulturellen Festivals, dessen Höhepunkt ein prächtiger Straßenumzug ist. Die Veranstaltung versteht sich als Bühne für Vielfalt und Verständigung: Hier präsentieren bunt kostümierte Teilnehmer aus aller Welt ihre Musik, Tanz und Straßenkunst.

    Christopher Street Day

    28. Juli 2018
    Website

    Ort: Kurfürstendamm bis Brandenburger Tor, Berlin

    Alljährlich kommen etwa 400.000 Besucher zur Christopher Street Day Parade, bei der Fußgänger und bunt geschmückte Wagen um 12 Uhr in Charlottenburg zum Umzug durch die Stadt starten. Die Abschlusskundgebung des Events, das sexuelle Vielfalt und Toleranz feiert, findet gegen 17 Uhr am Brandenburger Tor statt.

    Lange Nacht der Museen

    26. August 2017
    Website

    Ort: teilnehmende Museen in Berlin

    Die Lange Nacht der Museen, in der etwa 80 Museen in Berlin bis weit nach Mitternacht geöffnet bleiben, gibt als Höhepunkt des „MuseumsSommers“, einer Open-Air-Veranstaltungsreihe. Die Museen laden ein zu speziellen Führungen, Workshops und Konzerten.

    Musikfest Berlin

    31. August – 18. September 2017
    Website

    Ort: Berliner Philharmonie und andere Aufführungsorte

    Zum Beginn der Konzertsaison veranstalten die Berliner Festspiele in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker dieses Festival. Etwa 20 Orchester, Instrumental- und Vokalensembles sowie zahlreiche Solisten kommen zu diesem Anlass in die Stadt. Die Konzerte finden an verschiedenen Spielstätten statt, darunter im Kammermusiksaal der Philharmonie, in der Akademie der Künste am Pariser Platz und im Konzerthaus Berlin.

    Internationale Funkausstellung

    1. – 6. September 2017
    Website

    Ort: Messegelände

    Die weltgrößte Messe für Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik (Consumer Electronics and Home Appliances) findet auf dem Berliner Messegelände statt. Neuheiten aus der Unterhaltungs-, Informations- und Kommunikationselektronik, Foto- und Digitalkameras werden vorgestellt. Zusätzlich wird ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm angeboten, dazu gehören zahlreiche Live-TV-Sendungen.

    Internationales Literaturfestival Berlin

    6. – 16. September 2017
    Website

    Ort: Verschiedene Veranstaltungsorte in Berlin

    Das Festival präsentiert seit 2001 die literarische Vielfalt zeitgenössischer Prosa und Lyrik aus aller Welt. Hier treffen sich junge Talente und Größen der Weltliteratur. Rund 190 Autoren geben Einblicke in ihr Werk und suchen das Gespräch mit dem Publikum. Zu den Programmsparten gehören u. a. “Literaturen der Welt” und internationale Kinder- und Jugendliteratur.

    Silvesterfeier am Brandenburger Tor

    31. Dezember 2017
    Website

    Ort: Brandenburger Tor

    Die Silvesterfeierlichkeiten auf der zwei Kilometer langen Partymeile zwischen dem Großen Stern/Straße des 17. Juni und dem Brandenburger Tor locken alljährlich bis zu eine Million Besucher. Konzerte beliebter Stars und ein spektakuläres Feuerwerk sorgen für Unterhaltung.

    Alle Daten unter Vorbehalt. Bitte überprüfen Sie die Termine auf den Websites der jeweiligen Veranstalter.

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    Hotels in Berlin

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    Berlin bietet etwa 140.000 Gästebetten in knapp 800 Pensionen und Hotels, darunter mehr als 20 Fünf-Sterne-Herbergen. Das Angebot ist recht umfangreich, sodass es meist in allen

    Preiskategorien eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Ausnahmen bilden die Messezeiten und der Jahreswechsel; dann sollte man frühzeitig reservieren.

    Adlon Kempinksi

    Unter den Linden 77
    10117 Berlin
    Deutschland
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    Kategorie: Luxuriös

    Bestes Haus in bester Lage: Direkt am Brandenburger Tor eröffnete 1907 Berlins erstes Luxushotel, 1945 brannte das Haus jedoch fast vollständig nieder. 1997 wurde an gleicher Stelle in einem historisierenden Neubau wiedereröffnet – und erneut wurden Maßstäbe in Sachen Luxus und Service gesetzt.

    Grand Hyatt Berlin

    Marlene-Dietrich-Platz 2
    10785 Berlin
    Deutschland
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    Kategorie: Luxuriös

    Dieses Designhotel am Potsdamer Platz bietet ein spektakuläres Innendesign und ein luxuriöses Wellness-Konzept. Schlichte Eleganz, vorbildlicher Service und raffinierter Komfort werden durch eine Spa-Landschaft im obersten Stock ergänzt, der weite Blick über die Stadt inklusive.

    25hours Hotel Bikini Berlin

    Budapester Straße 40
    10787 Berlin
    Deutschland
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    Kategorie: Moderat

    25hours Hotels gehören zu den originellsten Herbergen Deutschlands, so auch dieses 2014 eröffnete Hotel zwischen Gedächtniskirche und Zoo. Aus dem hört man nachts Tiergeräusche, deshalb nimmt das Design das Thema Großstadtdschungel (Urban Jungle) freudig auf, zum Beispiel mit Hängematten und der höchst beliebten Monkey Bar auf der Dachterrasse.

    Michelberger Hotel

    Warschauer Straße 39-40
    10243 Berlin
    Deutschland
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    Kategorie: Moderat

    Seit 2009 empfängt dieses kleine Designhotel in einem ehemaligen Fabrikgebäude in Friedrichshain seine Gäste. Die Innenarchitektur ist einfallsreich und von klaren Linien dominiert. Das Ambiente erinnert an ein Wohnzimmer, in dem Flohmarkt-Fundstücke geschickt mit Design-Möbeln kombiniert wurden.

    Hüttenpalast

    Hobrechtstraße 65-66
    12047 Berlin
    Deutschland
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    Kategorie: Günstig

    Zugegeben: Der Komfort ist hier etwas eingeschränkt, dafür ist das Publikum unkompliziert, sehr gemischt und witzig. In zwei ehemaligen Fabrikhallen zwischen Kreuzberg und Neukölln ist dieser Indoor-Campingplatz mit fest installierten Wohnwagen und Hütten im Retro-Stil untergebracht. Der Hüttenpalast verfügt zudem über einige Hotelzimmer mit eigenem Bad sowie über einen schönen Garten.

    Flug und Übernachtung

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    Wasserspiele in der Hauptstadt

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    Berliner Sommer können launisch sein, doch sobald die Sonne scheint, verwandelt sich das Grau der Großstadt in ein grünes Idyll. Das Leben verlagert sich nahezu komplett nach draußen – an die Spree und die Kanäle in der City, an Seen und Buchten im Umland.

    Abschalten in Moabit

    Bundesratufer
    10555 Berlin (Moabit)
    Deutschland
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    Im Berliner Westen, zwischen Wedding und Tiergarten, liegt der Ortsteil Moabit. Eingefasst von Kanälen und der Spree, bildet der multikulturelle Kiez eine Insel inmitten der Stadt. Besonders schön lässt es sich im südlichen Teil flanieren: Wer am Bundesratufer startet und dem Spreeverlauf nach Osten folgt, kann bis zum Tiergarten schlendern. Trauerweiden und bunter Fingerhut säumen die Uferwege und Promenaden, auf denen es sich wunderbar vom Großstadttrubel abschalten lässt.

    Marktbesuch auf Türkisch

    Maybachufer
    12047 Berlin (Neukölln)
    Deutschland
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    Öffnungszeiten:
    Di und Fr 11:00-18:30 Uhr

    Das Maybachufer am Landwehrkanal ist dienstags und freitags ein beliebter Treffpunkt: Dann verwandelt sich die Neuköllner Straße in einen ganztägigen Wochenmarkt, der genau so auch am Bosporus stattfinden könnte. Unzählige Stände biegen sich unter dem Gewicht der orientalischen Spezialitäten, frischem Obst und Gemüse, bunten Stoffen und Accessoires. Danach picknickt man mit Hummus, Oliven und Fladenbrot am Wasser.

    Tanzen im Monbijou-Park

    Monbijou-Theater im Monbijou-Park
    Monbijoustraße 3b
    10117 Berlin
    Deutschland
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    Ob argentinischer Tango, Salsa, Walzer oder Cha-Cha-Cha: An der Strandbar des Monbijou-Theaters finden bei gutem Wetter täglich Tanzabende unter freiem Himmel statt. Die mit Lichtgirlanden geschmückte Freiluftfläche liegt am Spreeufer des Monbijou-Parks, direkt gegenüber dem imposanten Bode-Museum. Zwischen Palmen und Liegestühlen kommt sofort Urlaubsstimmung auf. Wer erst ein wenig üben möchte, nimmt an einem der angebotenen Kurse teil, bevor das freie Tanzen beginnt.

    Rave in der Ipse

    Ipse
    Vor dem Schlesischen Tor 2b
    10997 Berlin (Kreuzberg)
    Deutschland
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    Wer gern zu House- und Technoklängen tanzt, sollte im Sommer unbedingt einen Besuch der Ipse einplanen. Der hübsche Open-Air-Club direkt am Flutgraben lockt mit Schatten spendenden Bäumen und einem scheinbar über der Tanzfläche schwebenden Kronleuchter. Die schönsten Stunden verbringt man hier während der Abenddämmerung oder bei Sonnenaufgang, mit tiefen Bässen im Rücken und Blick aufs Wasser.

    Schwimmen mit Aussicht

    Badeschiff an der Arena
    Eichenstraße 4
    12435 Berlin (Alt-Treptow)
    Deutschland
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    Öffnungszeiten:
    im Sommer täglich ab 08:00 Uhr

    Flussschwimmbäder aus der Zeit um 1900 waren Vorbild für diese schwimmende Event-Location: Das Badeschiff war ursprünglich ein Frachtkahn, der heute, zum Pool umgebaut, am Ufer der Spree liegt. Mit Panoramablick auf Berlin ziehen die Schwimmer ihre Bahnen. Am dazugehörigen Sandstrand stehen Strandbar, Liegestühle und ein Volleyballfeld zur Verfügung. Neben dem täglichen Schwimmbadbetrieb finden Yogakurse, wechselnde Veranstaltungen und immer wieder Partys statt. Badesaison ist von Mai bis September. Im Winter verwandelt sich das Areal dank Überdachung in eine Wellness- und Saunalandschaft.

    Auf Entdeckungstour am Holzmarkt25

    Holzmarktstraße 25
    10243 Berlin (Friedrichshain)
    Deutschland
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    Von 2004 bis 2010 residierte an gleicher Stelle der legendäre Techno Club Bar25. Im Mai 2017 eröffneten dessen ehemalige Betreiber den neuen „Holzmarkt25″, ein genossenschaftlich organisiertes Künstlerdorf am Spreeufer. Man schlendert über einen Marktplatz oder sitzt gemütlich am Wasser. Die bunten Fassaden sind allein schon sehenswert, doch man sollte sich auch innen umschauen: Zum Essen in den Restaurants Katerschmaus oder Fame, in den Kunst- und Fotoausstellungen im Säälchen, dem Veranstaltungshaus des Holzmarkts, oder beim Stöbern in den mehr als 20 Geschäften auf dem Areal.

    Mit dem Board auf der Spree

    Stand Up Club Berlin, auf dem Gelände Arena Berlin
    Eichenstraße 4
    12435 Berlin (Alt-Treptow)
    Deutschland
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    Perspektivwechsel: Beim Stand-up-Paddling auf der Spree lässt sich die Stadtkulisse aus völlig neuen Blickwinkeln betrachten – wenn man das Board beherrscht. Denn dieser Wassersport erfordert Balance und Muskeleinsatz! Der Stand Up Club bietet neben Kursen für Einsteiger und Fortgeschrittene auch Yoga-Unterricht auf dem Board und Citytouren durch Berlin. So lässt es sich in den Sommermonaten in Gruppen zwischen Oberbaumbrücke und Treptower Park paddeln. Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, leiht sich das nötige Equipment aus.

    Wellness auf dem Wasser

    Finnfloat Saunafloß
    Müggelseedamm
    12587 Berlin
    Deutschland
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    Auch in Berlin kann man nach finnischem Vorbild inmitten der Natur saunieren: „Finnfloat“ nennt sich die kleine Privat-Sauna, die auf dem Müggelsee treibt, wenige Kilometer außerhalb der Stadt. Zwei bis acht Personen finden in dem schwimmenden Häuschen Platz, in dem neben dem holzbeheizten Schwitzbad auch ein Ruheraum untergebracht ist, außerdem gibt es ein Sonnendeck. Schon während des Aufgusses lässt sich der Seeblick durch Panoramafenster genießen, im Anschluss lädt der frische Müggelsee zum Abkühlen ein.

    Ein Tag am See

    Strandbad Wannsee
    Wannseebadweg 35
    14129 Berlin (Nikolassee)
    Deutschland
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    Pfaueninsel
    Nikolskoer Weg
    14109 Berlin (Wannsee)
    Deutschland
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    Liebermann-Villa am Wannsee
    Colomierstraße 3
    14109 Berlin (Wannsee)
    Deutschland
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    Für die Spree herrscht striktes Badeverbot, doch die Vielzahl der umliegenden Seen lässt das verschmerzen. Besonders beliebt sind Tagesausflüge an den Großen Wannsee mit seinem berühmten Strandbad. Hier kann man nicht nur plantschen: Auf seiner Pfaueninsel, bereits seit 1941 unter Naturschutz, lassen sich tatsächlich wilde Pfaue aus nächster Nähe betrachten. Eine weitere Attraktion der Insel ist das Schloss Pfaueninsel, das Ende des 18. Jahrhunderts als Lustschloss erbaut wurde. Auf der anderen Seite, am Westufer des Sees, lädt die Liebermann-Villa zu einem Besuch ein. Im ehemaligen Sommerhaus des Berliner Malers Max Liebermann (1847-1935) ist heute ein Museum untergebracht. Der üppige Garten, der dem Künstler einst als Inspiration diente, zieht sich bis zum Wasser.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Beste Reisezeit

    Heute: Montag, 23.10.2017 06:00 UTC

    bedeckt

    Temperatur


    9°C


    Windgeschwindigkeit

    12 km/h

    Luftfeuchtigkeit

    88%

    7 Tage Vorhersage

    Dienstag

    24.10.2017

    14°C / 10°C

    Mittwoch

    25.10.2017

    16°C / 12°C

    Donnerstag

    26.10.2017

    15°C / 11°C

    Freitag

    27.10.2017

    12°C / 9°C

    Samstag

    28.10.2017

    10°C / 8°C

    Sonntag

    29.10.2017

    9°C / 7°C

    Montag

    30.10.2017

    12°C / 10°C

    Klima & beste Reisezeit für Deutschland allgemein

    Die Sommer sind warm bis heiß, die Winter recht kalt. Langanhaltende Kälteperioden mit Schnee und Frost sind jedoch außer in den Alpen und an der Küste selten. Niederschläge ganzjährig.

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    15 °C

    -21 °C

    18 °C

    -26 °C

    25 °C

    -16 °C

    30 °C

    -6 °C

    33 °C

    -2 °C

    35 °C

    0 °C

    37 °C

    5 °C

    37 °C

    4 °C

    34 °C

    0 °C

    27 °C

    -9 °C

    19 °C

    -16 °C

    15 °C

    -20 °C

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    43 mm

    37 mm

    38 mm

    42 mm

    55 mm

    71 mm

    53 mm

    65 mm

    46 mm

    36 mm

    50 mm

    55 mm

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    1 h

    2 h

    3 h

    5 h

    7 h

    7 h

    7 h

    6 h

    5 h

    3 h

    1 h

    1 h

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    85 %

    81 %

    75 %

    70 %

    67 %

    69 %

    70 %

    73 %

    80 %

    83 %

    85 %

    86 %

    Abs. Max.Abs. Min.Ø Abs. Min.Ø Abs. Min.Relative
    Feuchte
    Ø NiederschlagTage mit
    Nd. > 1mm
    Sonnenschein-
    dauer
    Jan15 °C-21 °C1 °C-2 °C85 %43 mm101.5 h
    Feb18 °C-26 °C3 °C-2 °C81 %37 mm92.6 h
    Mar25 °C-16 °C7 °C0 °C75 %38 mm83.9 h
    Apr30 °C-6 °C13 °C3 °C70 %42 mm95.2 h
    Mai33 °C-2 °C18 °C8 °C67 %55 mm107.1 h
    Jun35 °C0 °C21 °C11 °C69 %71 mm107.4 h
    Jul37 °C5 °C23 °C12 °C70 %53 mm97.0 h
    Aug37 °C4 °C22 °C12 °C73 %65 mm106.8 h
    Sep34 °C0 °C18 °C9 °C80 %46 mm95.2 h
    Okt27 °C-9 °C13 °C5 °C83 %36 mm83.6 h
    Nov19 °C-16 °C7 °C2 °C85 %50 mm101.7 h
    Dez15 °C-20 °C3 °C-1 °C86 %55 mm111.2 h
    Jahr37 °C-26 °C12 °C5 °C77 %589 mm1124.4 h

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Telefonieren & Internet

    Telefon
    Landesvorwahl: +49

    Mobiltelefon und Internet
    Seit Juni 2017 telefonieren und surfen Reisende im EU-Ausland sowie in Island, Norwegen und Liechtenstein grundsätzlich ohne Zusatzkosten: Der Kunde zahlt für das Telefonieren, das Versenden von SMS und das Nutzen von Datenvolumen auf Reisen denselben Preis wie zu Hause. Die dauerhafte Nutzung von SIM-Karten im Ausland ist jedoch eingeschränkt, außerdem kann es Obergrenzen bei der Nutzung von Datenpaketen geben. Auskunft dazu erteilt der heimische Mobilfunkanbieter. Reisende, die eine SIM-Card aus Nicht-EU-Ländern nutzen, profitieren nicht von dieser Regelung.

    Kostenloser Zugang zum Internet via Wi-Fi ist an vielen touristisch belebten Orten möglich, ebenso an den meisten großen Bahnhöfen, Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. In öffentlichen Wi-Fi-Netzen sollte man vorsichtshalber keine Passwörter, Kreditkartendaten oder Banking-TANs unverschlüsselt eingeben. Das Verwenden einer VPN-App oder einer Sicherheits-Software zur Überprüfung eines Hotspots ist zu empfehlen.

    Flug und Übernachtung

    Genießen

    Einkaufen in Berlin

    Stadtführer, Lufthansa, Travelguide, Shopping, Einkaufen

    Wichtigste Einkaufsstraßen

    Was Vielfalt und Umfang an Einkaufsmöglichkeiten angeht, steht Berlin den großen Shopping-Metropolen wie Paris und London in nichts nach. Vor allem das Angebot an Mode, Accessoires, Design und Kunst ist beachtlich. Jeder Bezirk hat seine eigenen beliebten Einkaufsstraßen, so dass man überall bummeln kann. Zu den bekanntesten Einkaufsgegenden gehören der Kurfürstendamm und seine Nebenstraßen in Charlottenburg sowie die Friedrichstraße in Mitte/Kreuzberg. Trödler und Second-Hand-Läden findet man rund um die Reuterstraße in Neukölln. In der Nähe der Hackeschen Höfe sowie an der Alten und Neuen Schönhauser Straße in Mitte kauft man Mode und Designartikel.

    Märkte

    In Berlin finden jede Woche mehr als 250 Lebensmittelmärkte statt. Zu den bekanntesten gehören der Wochenmarkt am Winterfeldtplatz (Schöneberg, Mi 8 bis 14 Uhr, Sa 8 bis 16 Uhr), der Biomarkt am Kollwitzplatz (Mitte, Do 12 bis 19 Uhr) sowie der als „Türkenmarkt“ bekannte Markt am Maybachufer (Neukölln, Di und Fr 11 bis 18.30 Uhr). Die Flohmärkte im Mauerpark (Sa und So 8 bis 18 Uhr) und auf der Straße des 17. Juni (Sa und So 10 bis 18 Uhr) eignen sich vor allem für Schnäppchenjäger.

    Einkaufszentren

    Zu den großen Warenhäusern Berlins gehören das traditionsreiche Kaufhaus des Westens (KaDeWe) an der Tauentzienstraße (kadewe.de), die Potsdamer Platz Arkarden (potsdamerplatz.de) und die Galeries Lafayette in der Friedrichstraße (galerieslafayette.de). Originelle Objekte und edles Design findet man u. a. im Quartier 206 (q206berlin.de) an der Friedrichstraße und im Bikini Berlin (bikiniberlin.de) in der Budapester Straße, einer Concept Store Shopping-Mall voller interessanter kleiner Läden.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Reise-Etikette

    Umgangsformen

    Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei einer Einladung in die Wohnung des Gastgebers werden oft Speisen und Getränke angeboten. Mitgebrachte Blumensträuße überreicht man immer ausgewickelt. Laut Tradition gibt man eine ungerade Zahl; rote Rosen sind ausschließlich für die Partnerin reserviert. Bei Telefongesprächen nennt man zuerst den eigenen Namen, bevor man nach der gewünschten Person fragt.

    Bekleidung

    Legere Bekleidung wird fast überall akzeptiert, aber in bestimmten Restaurants, bei Opern-, Theater- und Konzertbesuchen und zu gesellschaftlichen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Zu besonderen Gelegenheiten wird Abendkleidung verlangt.

    Rauchen

    In sämtlichen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln ist das Rauchen verboten.

    Auch in nahezu allen gastronomischen Betrieben darf nicht geraucht werden (Restaurants, Kneipen, Cafés, Bars, Diskotheken etc.). In einigen Lokalen gibt es jedoch weiterhin Raucherräume, die von den übrigen Räumen abgetrennt sind.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Gesundheit

    Notrufnummer: 112

    Landesweit besteht von März bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken, v. a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Am höchsten ist das Übertragungsrisiko in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

    Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird landesweit (ausgenommen sind Hamburg, Berlin und Bremen) und hauptsächlich von März bis Oktober durch Zecken übertragen. Besonders betroffen sind Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME, deren Erreger bereits mit dem Stich auf den Wirt übertragen werden, dringend zu empfehlen. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

    Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

    In Deutschland gibt es immer wieder gehäuft Masernerkrankungen. Reisende sollten ihren Impfschutz überprüfen und ggf. auffrischen.

    Tollwut kann landesweit vorkommen, ist jedoch sehr selten. Überträger sind u. a. streunende Hunde und Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

    Lufthansa Vertragsarzt

    Dr. Wirth, Matthias
    Arbeitsmedizinisches Zentrum
    Flughafen Schönefeld
    D-12521 Berlin
    Germany
    Tel. +49-3088754280
    Tel. +49-3060913830

    Bitte beachten Sie, dass Lufthansa keine Kosten und Verantwortung für die Behandlung übernimmt.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Visa & Einreise

    Visabestimmungen des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner offiziellen Webseite Informationen zur Einreise nach Deutschland.

    Zum Auswärtigen Amt (Deutschland)Zum Auswärtigen Amt (Deutschland)

    IATA Travel Centre

    Das IATA Travel Centre liefert detaillierte Informationen zu Pass-, Visa- und Gesundheitsanforderungen auf einen Blick. Es basiert auf einer Datenbank, die von nahezu jeder Fluggesellschaft genutzt wird, und weltweiten Informationen von Einwanderungs- und Polizeibehörden.

    Zum IATA Travel CentreZum IATA Travel Centre

    Flug und Übernachtung